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Wasserstunde

Abenteurerspiele suchend und nach Meeresrauschen sehnend, wanderst du durch tiefer Täler warme Furt, verweilst auf Bergesgipfeln, erforschst des weichen Bodens Erde.
Erquickung suchend kehrst du ein und trinkst aus kühlen Quellen reines Wasser. Wie ein Verdursteter nach langer Wüstenwanderschaft nimmst du jeden Tropfen in dich auf, doch unruhig verläßt du die Oase, suchst süßen Nektar auf Bergen und in Höhlen.
Der Hauch deines Atems weht sanft über die Ebenen, wirbelt den Sand auf, der immer unruhiger durch die flirrende Luft fliegt.
Angelangt am Ozean legst du dich am Strande nieder, läßt deinen Blick in dunklen Meeres Tiefe schweifen. Fühlend näherst du dich warmer Nässe, spürst Verlangen nach dem Bad im schaumschwarzen Abgrunde.
Der Wellen Brandung umspielt mit Sanftmut deine Beine, schlägt für Momente höher, zieht sich Hitze hinterlassend schnell zurück.
Die nächste Woge spült eine korallenfarbene Muschel heran– fragil und glänzend spiegelt sich die Sonne auf ihr. Vorsichtig öffnest du ihre Schale und befühlst ihr Rotes Inneres, das dem Pulsschlag des Herzens gleicht.
Verborgen im Innersten entdeckst du eine Perle, in du verschwommen etwas siehst – wie in der Kugel einer Wahrsagerin. Behutsam tastest du nach ihr, während dich weißschäumende Flutwellen benetzen. Du reibst die Perle blank mit sanftem Druck und den Fingerspitzen sie umkreisend. Sonnenstrahlen brennen sich in deine Haut und du sehnst dich nach einem erfrischenden Bade. Nach Korallenriffs und Seesternen und allen Geheimnissen des Alls willst du mit deinem Körper tauchen.
Langsam näherst du dich dem Wasser, schreitest vorwärts, die Beine immer weiter eintauchend, bis ein Naß die Lenden heransteigt– doch vergeblich wartest du auf Abkühlung.
Du läßt dich in den Ozean gleiten, schwimmst ruhig, dich treiben lassend, dann immer wilder einem Schiffbrüchigen gleich, dem sich das Phantasiebild einer Insel offenbart.
Du wirst mit den stärker werdenden Wellen immer weiter hinaus gespült in ferner Meere Tiefen.
Von den Wellen geschaukelt, benommen und schwindlig vergißt Du zu atmen. Im Tosen der Wellen gebärdest du dich wahnsinnsgleich, springst wie ein Delphin von Welle zu Welle, tauchst ein ins Wasser und wieder heraus.
Erfrischung suchend dringst du vor bis auf den Grund des Meeres, fühlst die warme Feuchtigkeit und den Druck auf deinem Körper.
Bis du wieder an die Oberfläche schwimmst und mit schnellem Zug durch die starke Strömung kraulst. Auf der Schaumkrone treibend beobachtest du fasziniert wie plötzlich Stille herrscht und Augenblicke später sich eine riesige Flutwelle nähert auf die du aufspringst, mit letzter Kraft durch sie hindurchschwimmst und als sie zerbirst von ihrem Strudel hinabgerissen wirst in hoher Tiefen heißen Grund.
Besinnungslos treibt dich die verebbende Strömung ans Ufer, an dem du erschöpft liegen bleibst und erlebst wie sich der tosende Atlantik in den stillen Pazifik verwandelt

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