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Agamemnon und Felicitas

Es wird ihr erster anonymer Telefonflirt sein, ein Experiment eines sich schrittweise entwickelnden erotischen Spiels. Die Telefonnummer hat sie aus der Wochenendausgabe ihrer Zeitung. Ganz unscheinbar und fast zu übersehen hat sie unter den vielen üblichen Kontaktanzeigen seine Annonce gelesen: "Suche intelligente, aufgeschlossene, phantasiebegabte Sie als anonyme Telefonpartnerin für sinnlich-erotischen Gedankenaustausch". Sie hat mit leichtem Herzpochen diesen winzigen Text ausgeschnitten. Wird sie anrufen? Sie ist sich noch nicht ganz sicher, ob sie wirklich den Mut aufbringen wird. Aber der Gedanke an das, was sich hinter dieser Annonce verbirgt, prickelt verlockend.

Seit Tagen steckt der Zeitungsausschnitt mit einer Pinnnadel am Brett in der Küche. Die Telefonnummer kennt sie bereits auswendig. Und jedes Mal, wenn sie einen Blick darauf wirft, muß sie tief durchatmen. Sie erschauert bei dem Gedanken daran, wenn zum ersten Mal diese fremde Männerstimme an ihr Ohr dringen wird. Sie stellt sich eine schöne dunkle und samtige Stimme vor, sinnlich, sanft aber eindringlich. Sie denkt an einige Vorfälle, überfallartige Telefonanrufe, die ekelhaft waren. Männer, die heftig stöhnend perverse Ausdrücke von sich gegeben haben, sie mit Schimpfworten bombardiert hatten. Da hat sie den Hörer gleich wortlos wieder aufgelegt. Nein, so wird und kann es nicht sein. Bei dieser Annonce verbirgt sich hinter den Wünschen nach einem sinnlichen Telefonkontakt etwas anderes. Dieser Mann signalisiert ihr ein verbales erotisches Spielvergnügen. Und wenn es das ist, was es ihr verspricht, wird sie mitspielen.

Sie hat den Samstagabend, an dem sie zum Hörer greifen und seine Nummer wählen wird, sorgfältig vorbereitet. Einige CDs hat sie bereitgelegt. Weiche, leise Töne sollen es sein zur Einstimmung in ihre erste gemeinsame Berührung mit Worten. Die Terrassentür hat sie weit geöffnet, um die laue Luft des späten Sommerabends zu spüren. Die zarten Voile-Vorhänge hat sie zugezogen. Sie bauschen sich sanft im leichten Luftzug. Unzählige Teelichter hat sie im Raum verteilt. Sie bilden die einzige Lichtquelle. Das schnurlose Telefon liegt griffbereit neben ihr. Sie hat sich ein Glas ihres Lieblingsweins eingeschenkt. Von den Kassetten wählt sie eine von Georges Mustaki aus und reduziert die Lautstärke auf ein Minimum so, als würden die Klänge von draußen hereinwehen. Dann kuschelt sie sich in die Lieblingsecke ihrer großen ledernen Couchinsel.

Sie greift zum Hörer, drückt die Tastatur mit den Zahlen, die sie bereits im Schlaf kennt. Ihr Herz rast zum Verrücktwerden. Es klingelt eine Ewigkeit. Sie wird bereits heftig nervös. Sie kann keinen klaren Gedanken fassen. Sie weiß noch nicht einmal, wie sie das Gespräch beginnen wird. Vielleicht ist er ja auch nicht zu Hause. Fast wünscht sie es sich. Und dann wird der Hörer doch aufgenommen.

"Ja, hallo?"
Diese Stimme! Genau so hatte sie es sich vorgestellt, ja direkt gewünscht.

Sie hört sich sagen: "Guten Abend, sind Sie es, der diese Suchannonce nach einer Telefonpartnerin aufgegeben hat?"

"Ja, ich bin's, Sie haben mich an der Leitung."

Pause. Sie hört, wie er sich räuspert, bevor er fragt: "Was stellen Sie sich vor, was erwarten Sie?"

Auf diesen provokativen Frontalangriff ist sie wirklich nicht vorbereitet. Wie könnte sie ihm deutlich machen, was sie von diesem Telefonkontakt erwartet. Er müßte es doch eigentlich besser wissen. Er hatte die Annonce ja aufgegeben für seine speziellen Bedürfnisse. Allein die Lust auf ein unbekanntes, für sie völlig neues Spiel hatte sie getrieben. Und gerade aus dieser Neugierde heraus hat sie angerufen. Sie wird ihm das jetzt eingestehen müssen.

"Nun, ich möchte mit Ihnen diesen sinnlich-erotischen Spielkontakt, den Sie suchen, einmal ausprobieren. Ich könnte mir vorstellen, daß es amüsant werden kann. Ich mache so etwas das erste Mal. Ich habe keine Erfahrung darin. Und wie ist das bei Ihnen? Haben Sie schon auf diese Weise mit Frauen telefoniert?"

"Ja, ich hab's schon einige Male gemacht. War nicht immer sehr aufregend. Wissen Sie, die Partner müssen eine Menge Vorstellungskraft und Phantasie dazu aufbringen. Das ist ganz einfach die wichtigste Voraussetzung. Wie ist das zum Beispiel jetzt in diesem Moment bei Ihnen, können Sie sich bildlich vorstellen, wie der Mann aussieht, mit dem Sie gerade telefonieren?"

"Ehrlich gesagt, nein. So schnell geht das bei mir nicht. Ich müßte schon ein wenig mehr von Ihnen wissen. Wie wär's, wenn sie mir einen Namen sagen, mit dem ich sie anreden kann. Allein mit dem unverbindlichen 'du' kann ich nicht viel anfangen. Mit einem Namen kann ich mir von der dazugehörigen Person schon eher ein Bild zeichnen."

"Fein, Du gefällst mir bereits schon. Geben wir uns also gegenseitig Namen, natürlich Phantasienamen. Wie fändest du zum Beispiel 'Felicitas'? Ich würde dich gerne so nennen. Ich finde, dieser Name klingt ungemein weiblich und doch nicht so greifbar wie die üblichen gebräuchlichen Frauennamen."

"Ja, 'Felicitas' finde ich wirklich hübsch. Ich finde auch, daß dieser Name viel Phantasie ausdrückt. Und wie soll ich dich nennen, was nicht so klingt wie Peter oder Paul oder Fred und so. Hast du schon eine Idee, wie ich dich ansprechen soll?"

"Ja, ich stelle mir gerade vor, daß ich 'Agamemnon' heiße. Finde ich so wunderbar anonym. Wer heißt schon so?"

"Na, war wohl irgend ein Mann aus der Antike, Griechenland glaube ich. Agamemnon klingt schön, irgendwie intelligent, aber auch zärtlich und verletzlich. Siehst du dich so, sind das Eigenschaften von dir, hast du dir deshalb diesen Namen ausgesucht?"

"Könnte sein, ich bin mir aber da nicht so sicher. Ich kann durchaus sehr zärtlich sein. Und wer ist nicht auch irgendwo verletzlich. Aber letzteres bezwecken wir ja nicht mit unserer Telefonbekanntschaft. Versprechen wir uns, daß wir uns nicht mit

obszönen Worten verletzen wollen. Wir werden einfach sehr sinnlich entgegenkommend miteinander umgehen."

"Ja, genau so wird mir das gefallen. Aber du wirst den Anfang machen müssen. Ich habe nicht die geringste Erfahrung, wie man übers Telefon miteinander sinnlich und erotisch umgehen kann."

Gut, ich fang an. Also Felicitas, beschreib mir doch mal, wo du dich gerade befindest. Liegst du im Bett? Es ist ja schon recht spät."

"Nein, Agamemnon, ich liege nicht im Bett. Wäre auch längst nicht so sinnlich wie die Atmosphäre, die ich mir geschaffen habe, um dich anzurufen. Ich sitze in meine Couch gekuschelt, in meiner Lieblingsecke, die schon so schön weich durchgesessen ist. Mein Blick geht zur offenen Terrassentür, vor der sich im Lufthauch die lichten weißen Vorhänge bauschen. Ich habe eine ganze Menge Teelichter im Zimmer verteilt, sie flackern leicht und sind meine einzige Lichtquelle. Hörst du im Hintergrund meine Musik?"

Ja, ich vernehme leichte Musik und eine sanfte einschmeichelnde Männerstimme. Sehr schön, Felicitas, ich merke bereits, du hast Geschmack, und zwar einen sinnlich-erotischen Geschmack. Ich sehe dich quasi schon, wie du da kuschelst in deiner sanft eingestimmten Atmosphäre. Beschreib dich doch mal ein bißchen Felicitas. Nein, halt, laß mich versuchen, dich mir bildlich selbst vorzustellen. Gib mir nur einen kleinen Hinweis. Groß, vielleicht etwas füllig, oder klein?"

"Eher klein und zierlich."

"Ja, konnte ich mir fast schon denken, weil du dich da so hineingekuschelt hast in deine Couchecke. Auch deine Stimme klingt irgendwie so ein wenig kindlich-fraulich. Deine Haare sind sicher braun. Und sie sind leicht gelockt, vielleicht etwas länger, so schulterlang etwa. Dann hast du sicher auch braune Augen. Na, kommt das hin?"

"Du hast ein feines Gespür, Agamemnon. Gut hast du mich beschrieben. Und was möchtest du sonst noch wissen? Oder möchtest du lieber weiter raten?"

"Oh Felicitas, laß mich bitte weiter meine Phantasie ausspielen. Du hast natürlich etwas zartes, sommerliches an. Vielleicht irgend so ein dünnes Trägerhemdchen, das gerade knapp deinen Po bedeckt. Und darunter - verzeih wenn ich dir zu forsch vorgehe - ein ganz winziges weißes Höschen. Weiß nur nicht so genau, wie ich es beschreiben soll. Vielleicht so ein moderner Sportslip. Mir wäre allerdings lieber so ein zartes Ding mit Spitzen. Komm, verrat mir's Felicitas, womit bist du bekleidet?"

"Armer Agamemnon, jetzt muß ich dich leider enttäuschen. Mit deinen Wünschen liegst du total daneben. Also, obenrum hab ich ein ärmelloses T-Shirt an, weiß. Geht zwar, wie du vermutest, auch nur bis zum Po, aber drunter trage ich so einen bequemen hüfthoch ausgeschnittenen Rioslip aus Baumwolle. Enttäuscht?"

"Nicht unbedingt enttäuscht, aber für meine Phantasie wäre etwas anderes in der Art, wie ich es beschrieben habe, aufregender. Besitzt du so was?"

"Möchtest du, daß ich mich umziehe Agamemnon? Solche Fummelchen, wie du sie meinst, besitze ich natürlich auch."

"Oh Felicitas, tu's für mich, tu mir bitte den Gefallen, zieh dich um. Ich leg in der Zwischenzeit auf. Dann wird das Gespräch nicht so teuer für dich. Gib mir doch deine Nummer. Ich ruf dann so in zehn Minuten wieder zurück. Ich werde mich auch meiner augenblicklichen Klamotten entledigen. War ja auf deinen Anruf nicht vorbereitet. Bis gleich Felicitas. Ich bin schrecklich gespannt, wie's weiter geht mit uns."

Nicht nur Agamemnon ist gespannt, auch bei Felicitas hat sich ein süßes, aufregendes Prickeln eingestellt. Und sie beeilt sich, ihre Schubladen nach den von Agamemnon bevorzugten wenig bekleidenden zarten Dingen zu suchen, in die sie sich hüllen wird. Ihre Spannung wächst bei der Vorstellung, was er sich jetzt selbst anziehen wird.

Felicitas betrachtet das Ergebnis ihrer Bemühungen im Spiegel. Sie ist zufrieden. Genau das wird Agamemnon gefallen.

Die zehn Minuten sind rum. Agamemnon ist pünktlich an der Leitung. "Ich bin's, Agamemnon. Hoffentlich hab ich dich nicht genötigt mit meinen Wünschen. Bist du umgezogen?"

"Ja, ich hab's an. Genau so was, wie du dir das vorgestellt hast. So ein hauchdünnes seidenes Hemdchen mit Spaghettiträgern, bedeckt nur ganz knapp meinen Po."

"Und das Höschen? Beschreib es mal."

"Weißes, fast durchsichtiges, mit Spitzen und so Flatterrüschen an den Beinausschnitten, die wippen fast beim Gehen."

"Du sagst durchsichtig. Welche Farbe kann ich denn darunter erkennen? Auch braun wie dein Haar?"

"Ich würde die Farbe meines Busches eher als rostrot beschreiben."

Pause. Agamemnon schnauft sanft ins Telefon. Er hat leicht die Beherrschung verloren. Felicitas Ohren sind auf Hochspannung gerichtet. Sie wartet auf eine weitere Äußerung von Agamemnon.

Oh, Felicitas, nicht so eilig vorpreschen, laß mir ein wenig Zeit. Ich möchte Dich selbst erkunden. Ich weiß bereits so viel von dir und du so gut wie gar nichts von mir. Ich schenk dir jetzt ein uneingeschränktes Ausfragerecht. Wenn du möchtest, verpflichte ich mich auch dazu, wirklich ganz ehrlich zu antworten, obwohl die Variante der phantastischen Antworten auch seinen Charme hat. Ich persönlich ziehe aber die Realfassung vor. Sicher hast du schon eine gewisse Vorstellung von mir. Bitte, sag mir was dazu Felicitas."

"Deine Stimme ist mir gleich sehr angenehm aufgefallen. Ich mag diese dunklen, samtigen Männerstimmen. Sie wirken sehr erotisch auf mich. Du merkst Agamemnon, allein durch diese Wirkung bin ich auch gleich voll auf dich eingegangen. Und ich denke, daß zu dieser Stimme ein großer, ziemlich schwerer Mann gehört. Stimmt das Agamemnon?"

"Ich muß zugeben, daß ich im Moment viel zu viel auf den Rippen habe. Zwanzig Pfund weniger wären besser für mich. Genauer gesagt, bring ich momentan 100 Kilo auf die Waage. Schlimm? Dafür bin ich aber auch wirklich mit 1,87 groß genug, daß es sich verteilt."

"Das wird ja richtig spannend Agamemnon, genau diese Vorstellung habe ich von Dir. Und wenn du mir sagst, du trägst auch noch Bart, dann bist du schon fast komplett."

"Erraten. Wir passen ja echt hervorragend zusammen, findest du nicht auch? Ich hab noch nie eine Telefonpartnerin gehabt, die so viel Phantasie hat und dazu auch noch so talentiert zielstrebig auf mich zu geht wie du. Felicitas, du bist absolut Spitze."

"Danke Agamemnon, dann werde ich jetzt auch weiter zielstrebig Fragen stellen. Du hast vorhin angedeutet, du wolltest dich auch umziehen. Was hast du denn jetzt an?"

"Na, das würdest du jetzt wirklich nicht erraten. Darauf kämst du im Leben nicht. Das Ding ist so ausgefallen, daß es fast schon als geschmacklos zu bezeichnen ist. Aber es ist genau das richtige Bekleidungsstück, das jede Art von Befreiungsaktionen mühelos zuläßt."

"Ein Bademantel, würde ich dazu sagen. Was denn sonst schon?"

"Als einen üblichen ganz normalen Bademantel, so einen aus Frottee, kann man dieses Bekleidungsstück nicht bezeichnen. Mehr so eine Art Kimono. Ich habe ihn mir aus meinem letzten Urlaub von Hawaii mitgebracht. Schöner weichfließender Baumwollstoff und so bunt und urwaldmäßig gemustert, daß du garantiert einen Lachanfall bekommen würdest. Dieses Wickelding geht mir allerdings gerade mal so bis über die Knie."

"Ist doch hübsch, Agamemnon. Ich kann mir gut vorstellen, wie du darin aussiehst. Jedenfalls ziemlich exotisch. Darf ich denn auch mal fragen, was du drunter anhast? Du hast mir ja uneingeschränktes Auskunftsangebot erteilt. Jetzt will ich es eben genau wissen."

"Oh, Felicitas, soll ich dir das wirklich verraten?"

"Ich kann mir's schon denken. Du wirst dich bereits so weitreichend befreit haben, daß du natürlich unter deinem Exotic-Look auch ganz exotisch freizügig bestückt bist. Wie sieht es denn aus, dein Prachtstück?"

"Wenn du darüber sprichst Felicitas, wird es nicht lange dauern, bis er meinen Bauchnabel erreicht hat. Eine frühere Freundin hat einmal in diesem Zustand mit einem Zentimetermaß nachgemessen, so eines aus Plastik zum Aufrollen. Bei dem Ergebnis von Höhe mal Umfang hat sie einen Schrei ausgestoßen."

"Schön für dich, Agamemnon. Aber leider kann ich ja nicht viel damit anfangen."

"Ich aber. Für mich ist er hin und wieder mein Spielzeug."

"Spielst du gerade damit?"

"Nein, das soll Zeit haben. Ich mag die Spannung und die Vorfreude genießen, die ja gerade bei diesem intimen Telefongespräch aufkommen soll. Und ich möchte, daß wir beide das gemeinsam erleben. Das ist der gewollte Reiz, die verbale Verführung der Partner über das sensitive Sinnesorgan der Ohrmuschel, bei der sich das sexuelle Verlangen aufbaut, langsam ins Unermeßliche steigert, bis beide zum gleichen Zeitpunkt wie bei einem stillschweigenden Übereinkommen wirklich kommen. Du wirst es erleben Felicitas, ganz sicher, es wird unvergleichlich schön sein."

"So, wie du das sagst, hört es sich bereits jetzt schon sehr schön an. Hast du das schon öfters mit einer Frau am Telefon erlebt?"

"Nein, nicht sehr oft. Manchmal telefonieren wir über Stunden, erzählen uns unsere erotischen Erlebnisse, sprechen über unsere sexuellen Vorlieben oder auch über ganz belanglose Kleinigkeiten. Oder das Gespräch gleitet unversehens ungewollt in eine völlig andere Richtung. Das muß man in Kauf nehmen. Erzwingen kann man da nichts. Entweder kommt es über den Kopf oder nicht."

"Und bei uns beiden? Wie kommt's, daß du dir da so sicher bist, daß es befriedigend funktioniert?"

"Oh Felicitas. Ich spüre diese gewisse Ausstrahlung, ja geradezu Wellen, die von dir ausgehen, die meinen Körper vibrieren lassen. Und ich möchte dir diese Vibration verbal zurückvermitteln. Es ist ganz eigenartig, du bist mir bereits schon so vertraut, daß ich nicht die geringsten Hemmungen habe, mit dir über all diese intimen Dinge zu sprechen. Wenn du zum Beispiel jetzt hier direkt bei mir wärst, ich dich berühren und überall anfassen könnte, könnte ich es doch nicht. Ich bin nämlich eher etwas schüchtern und zurückhaltend. Bei mir muß schon die Frau sehr geschickt den Anfang machen. Ich sage betont 'sehr geschickt', bevor ich womöglich noch einen Rückzieher mache. Wie ist das denn bei dir Felicitas? Ich denke mir, daß du da wohl auch gewisse Schwierigkeiten hast und eher mit dir alleine oder im anonymen Kontakt mit Worten deine sexuellen Wünsche ausleben kannst. Das ist ja zum Beispiel auch dieser gewisse Reiz bei unserem Austauschspiel am Telefon."

"Auf eine gewisse Art könntest du damit richtig liegen. Ich selbst würde mich fast als frigide bezeichnen, zumindest was den vaginalen Orgasmus betrifft, den Männer glauben, nur mit ihrem Penis auslösen zu können. Da komme ich selten. Deswegen bin ich aber trotzdem nicht frigide. Ich kann so viele Orgasmen bekommen, wie ich selbst will. Fünf mal am Tag ist keine Frage. Ich berühre mich eben lieber selber. Das kann ich dann so steuern, daß es auch wirklich ein Hochgenuß wird."

"Fünfmal täglich? Du übertreibst Felicitas. Dann müßtest du ja quasi den ganzen Tag lag nur an das eine denken. Oh, Felicitas, jetzt erzähl doch mal, wie du's machst. Hast du heute schon einen Höhepunkt gehabt?"

"Vorhin Agamemnon, noch bevor ich überhaupt daran gedacht habe, deine Nummer anzuwählen. Ich duschte. Und ich habe so einen tollen Brausekopf zum Einstellen. Die Massage damit ist einfach überwältigend."

"Wie lange brauchst du, bis du dabei kommst?"

"Das kommt auf den Härtegrad des Strahls an. Wenn ich ihn gleich auf stark einstelle, geht das ganz schnell. Aber schöner ist es, ganz weich anzufangen und dann mehr und mehr den Druck zu steigern, dann ist mein Kommen so, als ob mir langsam das Rückenmark ausgesaugt würde. Für mich ist auch sehr wichtig, woran ich dabei denke. Ich brauche immer eine Vorstellung, ein Bild, eine erotische Situation, die mir gefallen könnte. Du kannst mir glauben, ich habe eine Menge erotischer Phantasiebilder. Je nachdem, wie ich mich gerade fühle, denke ich an ein ganz bestimmtes Bild. Ich kann mich da so stark hinein vertiefen, daß ich um mich herum alles vergesse. Hast du die auch Agamemnon, diese Phantasievorstellungen, wenn du mit dir spielst?"

"Am liebsten ist mir die, die du gerade beschrieben hast. Ich habe mir dabei genau vorgestellt, wie du da unter der Dusche stehst, dein Becken etwas vorgeschoben und die Schenkel leicht gespreizt. Du lenkst den Brausekopf in geübter Weise über deine Knospe und hast dabei diesen hingebungsvollen Gesichtsausdruck, den Frauen immer haben, wenn sie sich selbst befriedigen. Es ist wunderschön, Frauen dabei zuzusehen. Sie sind so ungemein eins mit sich. Ich finde, dann sind Frauen am allerschönsten. Und wenn sie dann kommen, öffnen sie wunderschön entspannt ihre Lippen zu einer ovalen Form, schließen die Augen und hauchen sich mit einem leisen Stöhnen aus. Das ist phantastisch. Felicitas, du solltest dich dabei wirklich einmal selbst sehen. Für mich ist dies ein hoch erotisches Bild, einfach durch nichts zu steigern, unglaublich geil."

"Agamemnon, darf ich mal fragen, was du gerade machst? Mir kommt nämlich ein gewisser Verdacht."

"Ich fasse mich an, noch sanft, nicht hart. Ich möchte noch weiter mit dir so sprechen und ich möchte, daß du mir sagst, was du fühlst und wie du aussiehst wenn du dich jetzt auch streichelst. Aber laß dir Zeit Felicitas, laß uns die gemeinsamen Gefühle auskosten und das, was unsere Ohren vernehmen, wenn unsere Lippen gerade noch in der Lage sind, Worte zu formulieren, bevor sie endgültig versiegen."

"Oh Agamemnon, du schlimmer Verführer, gerade hast du mir mit deinen Wunschvorstellungen heftig mein Höschen versaut. Ich wollte es eigentlich vorher ausziehen."

"Nein, bitte Felicitas, nicht ganz ausziehen. Ich stelle mir vor, wie es deinen linken Schenkel umkost, dieses weiße hauchzarte Ding, noch im Kontakt mit deinem rostroten Busch. Befrei dich nur mit dem rechten Bein. Und dann winkle es an, lenke es bequem an deine Couch, an das kühle Leder. Genau so möchte ich dich sehen."

"Ja Agamemnon, ich bin so weit.

"Sag mir, daß du anfängst, dich zu streicheln und sag mir, an welches Phantasiebild du jetzt denken willst."

"Ich nehme die Szene im Museum. Weiß du Agamemnon, ich habe gerade eine Führung gemeinsam mit anderen Touristen gemacht. Der junge Italiener, der mehrsprachig übersetzt hat, hat mir sehr eindeutig zwinkernd zu verstehen gegeben, daß ich noch bleiben soll. Er hat die Leute rausgelassen. Jetzt hat er von drinnen das schwere Portal abgeschlossen. Er zieht mir das hochsommerliche Kleid von den Schultern. Es liegt am Boden zu meinen Füßen. Jetzt schiebt er mir das Höschen ein wenig herunter. Genau so eines, wie das, was du jetzt in Deiner Vorstellung auch an mir siehst. Und jetzt nimmt er meine rechte Hand und führt sie zwischen meine Schenkel. Er drängt meine Hand zwischen meinen Busch, führt sie tiefer, läßt sie gleiten, auf und nieder. Er läßt meine Hand nicht frei, er bestimmt diesen Rhythmus, bei dem ich kommen soll. Und dabei ist er selbst wahnsinnig erregt.

"Agamemnon, sag was, sag mir, ob es dir gefällt. Ich fließe bereits."

"Wunderschön Felicitas, ich sehe es ganz genau, wie du da an dem schweren Portal lehnst, die Augen geschlossen und dich deiner Wollust hingeben läßt. Sag mir, wenn du kurz vorm Kommen bist. Ich kann mich nicht mehr lange zurückhalten. Bitte Felicitas, vertrau meinem Ohr an, was du jetzt fühlst, wie es aussieht, wenn du hinblickst."

"Oh Agamemnon, sprech nicht weiter. Ich hab den Punkt erreicht. Sie gehört mir schon nicht mehr, diese überreife saftige Feige, sie will sich von mir verabschieden und sich verströmen."

"Oh Felicitas, bitte hör jetzt nicht mehr hin, nimm einfach dein Ohr vom Hörer, verzeih mir meine Worte, die mir nicht mehr gehorchen wollen. Ich kann jetzt nicht mehr anders, als das ausdrücken, was mich überrollt. Ich will jetzt hineintauchen in deine saftende Feige und wie ein schnaufender Ochse gierend ihren köstlichen Nektar ausschlürfen. Oh, meine herrliche, phantastische, sinnliche Felicitas. Es ist der helle Wahnsinn, jetzt in diesem Moment hast du es geschafft. Meine hundert Kilo begraben dich unter mir, ich gebe alles ab, was ich für dich aufgespart habe.

Felicitas hat sämtliche Sinne ihrer Ohrmuschel ganz fest dem Hörer gewidmet. Sie hat mitbekommen, was Agamemnon hineingestammelt hat. Sie hat ihn direkt bildlich dabei beobachtet, ein harmloses menschliches wildes Tier, das seinem Urtrieb freien Lauf läßt. Felicitas lauscht seinem sich langsam entspannenden Atem.

Nach einer kleinen Ewigkeit findet Agamemnon wieder Worte: "Oh Felicitas, du süßes Weib, ich kann mich nicht erinnern, wann mich jeweils eine Frau derart scharf gemacht hat. Felicitas, ich schwebe auf dieser bestimmten Wolke 7. Ich glaube allen Ernstes, ich habe mich in dich verliebt. Das sollte nicht passieren. Das gehört nicht zum Spiel, das war nicht eingeplant. Oh Felicitas, sag, was haben wir getan?"

"Ich höre dir einfach nur zu Agamemnon. Es ist so entspannend und irgendwie so reizend entwaffnend, deinen verlegenen Worten zu lauschen."

"Und was nun, Felicitas? Wir haben unsere Grenzen überschritten. Wie gehen wir damit um?"

"Eine schwer zu beantwortende Frage, Agamemnon. Nimm es eben so, wie es sein sollte. Wir sind auf der Insel angekommen, wo wir beide gemeinsam stranden wollten. Damit sollten wir uns begnügen. Mehr können wir gar nicht voneinander verlangen. Wir können auch nicht mehr zurück in den vorherigen Zustand und dort neu beginnen, wo alles angefangen hat. Agamemnon, du bist das Aufregendste und Intimste, was mir je passiert ist. Und so möchte ich dich auch in Erinnerung behalten."

"Felicitas, nach Dir wird es niemals wieder so sein. Ich bin in Tiefen getaucht, die ich nirgends mehr finden werde. Auch du wirst mir garantiert noch lange im Kopf herumgeistern. Es war riesig, dich kennengelernt zu haben. Ich danke Dir. Und jetzt leg bitte auf Felicitas, bitte, bitte, leg auf."

"Ja Agamemnon, ich leg auf."
"Stimmt ja nicht, du legst ja doch nicht auf."
"Jetzt leg ich aber ganz bestimmt auf."
"Felicitas, du quälst mich, leg jetzt bitte auf."
"Leg du zuerst auf."
"Ich weiß die Lösung Felicitas, wir zählen jetzt gemeinsam laut bis sieben und dann legen wir beide sofort auf. o.k.?"
"O.k. Agamemnon."

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