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Ein Sonntagsausflug

Den ganzen Winter über macht es mir nicht wirklich viel aus, aber sobald der Schnee wegschmilzt und sich die ersten wärmenden Sonnenstrahlen zeigen, fängt es an in den Fingern zu jucken. Ich möchte raus, aber nicht irgendwie, sondern auf meiner Ducati. Den ganzen Winter über ist sie brav in der Garage gestanden, doch jetzt wird sie auf Vordermann gebracht, geputzt, kontrolliert und vollgetankt. Wenn dies alles erledigt ist, bleibt mir nichts, als darauf zu warten, daß sich das ideale Motorradwetter einstellt.

Es war Mitte März, ein herrlicher Frühlingssonntag kündigte sich an, und ich wußte, heute ist es so weit. Ich holte sie aus der Garage und verweilte einen Moment bei ihrem Anblick, wie sie da stand, blitzend im Sonnenlicht, ein Traum aus Chrom und Stahl, meine Ducati Monster. Zündschlüssel ins Schloß, zuerst ein leichtes Stottern, und dann fing der Motor. Es war, als müßte er einmal richtig durchatmen nach der langen Winterpause, bevor er loslegen konnte, aber dann heulte er auf, bäumte sich auf, und los ging es. Langsam, die ersten paar Kurven, und irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, daß ich etwas vergessen hatte, aber nicht einfach irgend etwas, sondern etwas Wichtiges. Hatte ich mal wieder vergessen die Kaffeemaschine abzudrehen oder den Haustorschlüssel abzuziehen? Ich tastet nach der Jackentasche. Nein, der Schlüssel war da, und Kaffe hatte ich heute gar keinen getrunken. Das war es also nicht. Aber was war es dann? Doch da war ich auch schon auf der Freilandstraße. Endlich konnte ich hinaufschalten und ein bißchen Bewegung in die lahme Sache bringen. Vor der Kurve kurz bremsen, umlegen und aufs Gas, eine nach der anderen. Damit war alles andere vergessen, auch das, daß ich etwas vergessen hatte, etwas Wichtiges. Die Sonne schien, der Fahrtwind pfiff mir um die Ohren, und rundherum die farbenprächtigste Frühlingslandschaft. Was sollte mich da noch interessieren? Ich war so gut wie allein auf der Straße und 150 km Landstraße lagen bereits hinter mir. Ich tuckerte für mich hin, den linken Arm lässig am Tank abgestützt, und genoß die Landschaft, die satten, grünen Wiesen, die blühenden Bäume, und nichts war zu hören, außer dem herrlichen Klang meiner Zweizylindermaschine. Nichts, was mich einengte, nichts, was mich bedrückte, der Kopf war frei, und die ganze Welt friedlich, so schien es mir zumindest.

Doch da mischte sich ein anderes Geräusch ein, und kaum, daß ich es richtig realisiert hatte, war es auch schon an mir vorbei. Es kam von einem roten Motorrad, und daß mich dieses so einfach mir nichts Dir nichts überholt hatte, war überhaupt nicht zum Einsehen. Ich verstand es als persönliche Herausforderung, denn den Motorradfahrer muß man erst finden, der mich so einfach ungestraft überholt. Der linke Arm war sofort weg vom Tank. Schenkeldruck, hü, meine Pferdchen, jetzt zeigt doch mal, was ihr könnt. Ein paar Kurven weiter hatte ich meine Widersacher eingeholt, aber er schien den Wink zu verstehen, denn er wurde nun ebenfalls schneller, doch ich blieb dicht hinter ihm. Es gelang mir nicht ihn zu überholen, und mit jedem Versuch stieg er in meiner Achtung. Wie er wohl aussah? Dunkel, mit kurzen Haaren und blauen Augen. Ich blieb ihm dicht auf den Fersen, oder besser gesagt, an seinem Hinterrad. Vielleicht war er gar ein Profi?

Das ist keiner von diesen aufgeblasenen, dummen Gockeln. Er ist auch sicher kein grüner Junge mehr, sondern vielmehr ein richtiger Mann, denn er fährt zwar schnell, aber kontrolliert und gleichmäßig, und nicht so unbeherrscht und tollkühn, wie diese jungen Burschen, die ja dann oft auch nicht sehr alt werden. Kurz angebremst vor der Kurve, durchfahren ohne Zittern und Zagen, und am Scheitelpunkt schon wieder Gas geben, immer auf der Ideallinie. Er fuhr mit einer spielerischen Leichtigkeit, ja mit Eleganz. Das mußte ein gestandener Mann um die dreißig sein. Ah, endlich fuhr er auf die Seite. Für mich war es allerdings auch schon allerhöchste Zeit zu tanken. Jetzt würde ich ihn endlich sehen, aber nein, er nahm nicht einmal den Helm ab, tankte, zahlte, und war auch schon hinter der nächsten Biegung verschwunden. Der Tankwart schien sich ewig Zeit zu lassen, und als ich dann endlich losfahren konnte, musste ich feststellen, dass meine ganzen Mühen vergeblich waren. Die Straße lag gerade und leer vor mir. Langsam fuhr ich weiter. Irgendwie freute es mich gar nicht mehr, doch bereits nach der nächsten Kurve sollte ich anders denken. Da stand eben jenes rote Motorrad am Straßenrand, doch von seinem Besitzer war weit und breit keine Spur. Ich stellte meine Maschine neben seiner ab, und sah mich um. Da entdeckte ich einen schmalen Weg, der zwischen den Bäumen verschwand. Kurzentschlossen ging ich hinein, ins Ungewisse. Nach ca. 100 m öffnete sich der schmale Waldweg in eine Lichtung, auf der sich ein kleiner See im Sonnenlicht spiegelte. Am Ufer lag das Ledergewand, Stiefeln, Handschuhe und Helm, alles achtlos verstreut. Er, mein Motorradfahrer, badete in dem See. Ich wollte ihn mir gerade genauer ansehen, so weit es das trübe Wasser zuließ, da hatte er mich auch schon entdeckt. Mit wenigen sicheren Armbewegungen war er ans Ufer zurückgeschwommen. Er stieg aus dem Wasser wie jemand, der genau weiß, was er tun will, und ich hatte eine leise Ahnung was das war. Ein paar Meter vor mir blieb er stehen, und nun konnte ich ihn mir endlich ansehen. Mit Genugtuung stellte ich fest, daß er genau meinen Erwartungen entsprach. Er war groß, breitschultrig, mit kurzen brünetten Haaren und blauen Augen. Nackt wie Gott ihn schuf stand er vor mir. Wasserperlen bedeckten seinen Körper, und jede einzelne schimmerte wie ein kleiner Regenbogen. Jetzt kam er ganz nahe zu mir, nahm mir den Helm aus der Hand, und legte ihn ganz sacht auf die Erde. Es war mir, als könnte ich mich nicht rühren, und irgendwie wollte ich es auch nicht. Ein bißchen wollte ich noch abwarten. Wortlos zog er mir die Handschuhe aus und öffnete den Reißverschluß meines Ledergewandes. Mit gezielten Handgriffen zog er es mir über die Schultern, über die Hüften bis zu den Knien. Seine nassen Hände strichen sanft über meine nackte Haut, und seine Augen folgten seinen Händen. Dann zog er mein Gesicht zu seinem, meine Lippen zu seinen. Sanft fanden sie zueinander. Unwillkürlich schloß ich die Augen. Die Berührung unserer Lippen belebte mich. Ich schlang meine Arme um seinen nackten Körper, und zog ihn näher zu mir. Seine Zunge öffnete meine Lippen und suchte meine. Ich ließ meine Hände über seinen Rücken gleiten, durch sein Haar, ließ sie weiter wandern zu seinem Gesäß, und wieder zurück. Seine Haut fühlte sich weich und warm an. Ich spürte seine Hände an meinem Körper. Sie fühlten sich stark an. Langsam sanken wir nieder. Prickelnd spürte ich seine Küsse auf meinem Körper. Heißes Verlangen durchzog mich vom Haaransatz bis zu den Zehenspitzen, doch er ließ sich Zeit, küßte meinen Hals, meine Schultern, glitt mit seiner Zunge über die Wölbung meiner Brüste, verweilte, spielerisch, verträumt, glitt weiter über meinen Bauch, über den Nabel zur Innenseite meiner Schenkel. Seine Zunge war heiß und feucht, wie meine Liebesgrotte. Zunächst ließ er sie zärtlich darüber streichen, doch dann eroberte sie mich, stürmisch und fordernd, drang in mich ein, und ich erbebte vor Lust und Leidenschaft. Alles um mich herum versank. Er ließ einen Vulkan in mir ausbrechen. Mein ganzer Körper zuckte. Ich dachte, ich müßte auch der Stelle verrückt werden. Ich flehte, ich schrie, ich bat, doch er führte mich unerbittlich von einem Gipfel der Leidenschaft zum nächsten. Und als ich schon meinte, daß es keine Steigerung mehr geben konnte, drang er mit der ganzen Kraft seiner Männlichkeit in mich ein. Es war mir, als müßte ich zerspringen, so sehr füllte er mich aus. Zuerst langsam, und dann immer schneller, wurden seine Bewegungen, bis sich unsere Körper am Gipfel der Lust fanden. Still lag er neben mir. Über dem See ging gerade die Sonne unter.

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