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Das graue Männchen

Ich klopfe an eine Tür, eine helle Frauenstimme ruft: Herein. Drinnen am Schreibtisch sitzt eine sehr sportliche Frau mit kurzem blondem Haar, sieht reizlos aus und kennt mich nicht. Ich bin entsetzt: Sie ist doch meine Psychotherapeutin! Wenn meine Storys für Therapeuten nicht interessant sind, will ich keine Therapie. Ich drehe mich um, schließe ihre Tür und gehe. Sie ist vier Wochen in Urlaub gewesen und erkennt mich nicht mehr. So überflüssig bin ich auf der Welt!
Nichtsdestotrotz muß ich telefonieren. Das einzige Telefon steht hoch oben in einer Regalwand. Ich klettere eine Leiter empor, finde das Telefon kaputt vor und stumm. Und dann stehe ich da oben und blicke scheu hinter mich, ein fremder Wind bläst unter meinen Rock, mein Herz klopft bis zum Hals, ich klammere mich an die Stangen und bin wie manche kleine Katze: Ich traue mich einfach nicht mehr runter.
Eintritt: Ein graues Männchen. Grauer Sommermantel mit Gürtel, grauer Hut, tief ins Gesicht gezogen - der Kommissar vom Dienst? Auf jeden Fall ein älteres Semester. Er hält die schwankende Leiter fest. Ich klettere abwärts, ihm entgegen. Ich gleite herab - und seine Hände gleiten an meinen Nylonstrumpfbeinen zu mir herauf! Ein rotglühender Fächer geht in meinem Leib auf. Ich schließe die Augen. Wir ziehen einander nur das Nötigste aus. Er setzt sich, ohne die Hände von mir zu nehmen, und zieht mich auf seinen Schoß. Hinter meinen geschlossenen Lidern ein rotes Feuerwerk für die Stelle, wo unsere feuchten Münder verschmelzen, und ein zweites, noch größer gleißendes Feuer für das, was in meinem Schoß geschieht. Was brauche ich mehr?
Dann bin ich aufgewacht. Aber seitdem trage ich wieder Nylonstrümpfe und gebe acht, ob ich dem grauen Männchen begegne.

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