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Strandleben

Sonnenstrahlen sich im braunen Sand erschlagen.
Hitze, die wie unsichtbarer Saunendampf über Leibern steht,
die sardinenhaft auf Liegestühlen
oder einfach hingeworfenen Handtüchern verbraten.
Weiße Haut, geröstet zu rosaroten Freizeitferkeln,
die Blicke kreisend auf der Suche nach voraus bezahltem Spaß.

Rote Speckschwarte beugt sich tief über roten Britenarsch,
dessen letztes Stückeweiß die ersten Wasserblasen schlägt,
in liebender Hingabe den dritten Urlaubstag zu ölen.
Das Fettgehänge schaukelt baumelnd,
erkenntlich ehemaliger Schönheit fern entwachsen.
Die schwere Pracht, von allen angestarrt,
von keinem Auge gut gustiert.

Daneben blonde Sonnenbrille starrt in blaues Nichts,
ein Tittenwippen, wenn sie sich doch einmal bewegt,
dieses Mal von allen fein lustiert.
So wohlgenährte Brünette an ihrer Seite, gut bestückt,
weiß genau, was sie vor aller Augen
dauernd schmiert und schmiert.

Muskelbepackte braune Jungs aus Südenland
fliegen wahre Kunstflüge über heißen Sand.
Ab und zu ein berechneter Ball
nach eingeölten Brüsten klatscht.
Doch da ist keine kühle Brust, die lacht.
Verlorene südliche Liebesmüh.

Die blauen Sonnenschirme stehn in Reih und Glied,
darunter kein bisschen Hauch von Wind,
Gehirne, sie verglühn.
Zwei schwappende Schwimmreifen werfen eine Frisbeescheibe
ungeschickt und untrainiert.
Beim Bücken nach dem Ball bei dem einen
die viel zu enge Hose über Backen fast zerplatzt.

Krebsroter Wabbelpo, in zartestes Tanga eingepackt,
so simmeltief verstrickt im Schatten,
wirft doch so hie und da ganz heimlich Blicke hin,
während ihr etwas schwachbrüstiger Gattenzwerg
diesem Schatten schon lang im strengen Rot entschläft.

Mir gegenüber ein knusprig, krauses Riesennegergör,
(verzeih, doch ich nehme mir des Dichters freie Heit,
dir die entwurzelte Schönheit eines alten Worts zu schenken
in einer, wie ich hoffe, Neuen Zeit),
wirft aus schwärzesten Pupillen ein feuchtes Lächeln her
und steckt dabei den ganzen Wahnsinn einer Pam
in ein hauchdünnes, dunkelblaues Baumwollkleid.
Und ich, ich liebe dich so gladiolenzart
in meinem so oft missverstandenen Seelentief,
wie dich sonst keiner einfach nur so liebt.

Und direkt neben mir auf meiner Decke
brechen sich vier ranke Gazellen aus der Steppe
ein echtes Kauderwelsch von Tschechisch ab,
das keiner mehr versteht.
Sie lachen und sie zirpen und flirten ungeniert an mir vorbei,
so dass einem armen alten Narren nur das schräge Dichten bleibt.

So vergeht ein erster Urlaubstag. Nicht unzufrieden sein.
Er ist genau so, wie ich ihn mag.

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