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Wanderung

Gerd hatte sich schon lange auf diesen Tag gefreut. Endlich mal wieder alleine wandern gehen, Zeit zum Nachdenken und Entspannen haben an der frischen Luft, ohne Telefonstress und, das hatte er lange nicht mehr, auch ohne Tine.
Er hatte zwar das Handy mit, wollte es aber nur benutzen, falls er einen Notfall hätte. Auf der Karte hatte er sich heute früh eine mittelschwere Route ausgesucht. Da er aber für den Fall der Fälle gerüstet sein wollte, hatte er Seile und Karabiner usw. trotzdem eingesteckt.

So wanderte er dahin und ließ seinen Gedanken freien Lauf. Was hatte sich so alles geändert in den letzten Jahren und Monaten. Mit Tine hatte sich sein Leben gründlich gewandelt, war reicher und vielfältiger geworden. Manchmal sicher auch anstrengender. Aber Sie hatte Ihm Mut gemacht, die neue Stelle anzunehmen, obwohl es einen Ortswechsel quer durchs Land zur Folge hatte. Sie war Ihm ohne Murren gefolgt, hatte nun einen Job, der sie ausfüllte und ihr Spaß machte. Er war in der neuen Firma aufgestiegen und manchmal wunderte er sich über die Leichtigkeit, mit der er die Aufgaben bewältigen konnte....

Nach und nach wurden die Gedanken weniger, auch weil sich der Geländeverlauf plötzlich änderte und er sehr aufpassen musste, um sich nicht zu vertreten. Der Weg stieg langsam an und er musste kurz verschnaufen. Vor Ihm lag ein Tal, welches von zwei Hügeln begrenzt wurde. Beide schienen wie aus einem Stück geformt zu sein und stiegen langsam an. Er entschloss sich, einen Hügel zu besteigen und machte sich auf den Weg. Der Aufstieg zur Hügelkuppe war doch einfacher als er angenommen hatte. Sanft ging es aufwärts bis zu einem kleinen Plateau, welches noch mal von der eigentlichen Hügelspitze überragt wurde. Da er gut Tritt fand, erklomm er die Spitze und schaute über das vor ihm liegende Land. Parallel zu seinem Standpunkt lag der andere Hügel und er machte sich einen Spaß daraus, festzustellen, ob dieser dieselbe Höhe hatte wie derjenige, auf dem er stand. Aber es schien so zu sein und sein Blick schweifte über die Ebene die vor Ihm lag. Das Gelände schien flach bis zum Horizont zu laufen. Es schien so, aber aus Erfahrung wusste er, dass es auch ganz anders sein konnte. Irgendwie machte sich in Ihm das Gefühl breit, daß er diese Landschaft kennen würde. Obwohl er sich interessiert umschaute, kam Ihm alles Bekannt, ja vertraut vor. Er grübelte vor sich hin, konnte sich aber nicht erinnern, wo er die beiden Hügel und die vor Ihm liegende Ebene schon einmal gesehen haben könnte. Er wußte, daß er noch einen ordentlichen Weg vor sich hatte und machte sich wieder auf.
Er stieg den Hügel langsam wieder herunter, auch, weil diese Seite des Hügels steiler war als die andere, was ihn leicht verwunderte, denn sie die Landschaft machte nicht den Eindruck als ob sie von der Natur großen Verformungen ausgesetzt gewesen war. Mit etwas Mühe erreichte er die Ebene, die sich doch nicht als so flach entpuppte. Das Gelände stieg leicht an und fiel ebenso wieder ab. Der Boden war von Rissen und Riefen durchzogen wie ein Netz. Eigentlich ein Zeichen dafür, daß es lange nicht geregnet hatte. Das konnte aber nicht sein, denn der Boden schien bei jedem Schritt elastisch, aber trotzdem fest, nachzugeben. Dann wanderte er durch eine Senke, die er bei seinem Blick vom Hügel aus wohl übersehen haben mußte. Auch hier kam es Ihm so vor, als kenne er die Stelle. ‚Hör auf zu grübeln, das bringt dich hier nicht weiter', dachte er kurz und wanderte weiter. Hinzu kam, dass leichtes Gestrüpp und Sträucher den Weg versperrten und er , nach einigen erfolglosen Durchquerungsversuchen, am äußeren Rand dieses Gestrüpps entlang lief bis er wieder auf seine ursprüngliche Route einschwenken konnte. Immer noch säumte dieses Gestrüpp den Weg aber ihm schien, dass sich dieser Miniwald mehr und mehr verjüngte, denn er konnte dann bald hindurch sehen und die andere Seite erkennen.

Plötzlich und unvermittelt fiel das Gelände zu einer Schlucht ab. Die Wände dieser Schlucht waren sehr steil. Der Fels schien sehr glatt zu sein und hätte beim Abseilen sicher unnötig Schwierigkeiten bereitet. Also entschied er sich, gleich hier das Abseilen zu wagen. Er konnte jetzt glücklicherweise die mitgebrachte Ausrüstung nutzen und vertäute sie fachgerecht an den verbliebenen Sträuchern und warf die Seile dann die Schlucht herunter. Leider hatte er die Seile so vertäuen müssen, daß sie sicher hier verblieben, wenn er weiterzog. Aber er hatte genug eingesteckt.Er konnte sehen, dass sie bis zum Boden der Schlucht reichten und warf einen letzten Blick über den Rand der Schlucht nach unten. ‚Oh' , dachte er ‚ die Wand sieht aber in der Sonne nass aus. Ich sollte vielleicht doch die Steigeisen anlegen.' Tat es und begann sich abzuseilen.
Die Wand begann erst trocken, so daß er gut vorankam.Plötzlich rutschte er aus. Doch er war erfahren genug, um sich rechtzeitig wieder abzufangen. Vorsicht beim weiteren Abstieg war geboten, denn die feuchte Wand erwies sich als tückisch. Hinzu kam, dass sich die Wand nach und nach teilten und ihm nichts anderes übrig blieb, als sich Stück für Stück, frei schwebend, abzulassen. Plötzlich bemerkte er, wie sich vor Ihm der Eingang einer Höhle auftat und er war geneigt, tiefer in sie einzudringen. Durch leichtes Schwingen erreichte er bald den Eingang der Höhle. Er musste sehr aufpassen,als er festen Boden unter sich spürte, konnt sich aber rechtzeitig an einem Felsvorsprung festhalten. Langsam ging er tiefer in die Höhle, bis er sicheren Stand hatte. Er kramte aus der Seitentasche des Rucksacks die Taschenlampe heraus und beleuchtete die Wände der Höhle. Sie waren von Spalten durchzogen und glänzten feucht im Schein der Lampe. An einigen Stellen tropfte es von der Decke. Langsam ging er tiefer in die Höhle hinein, bis er zu einer sehr engen Stelle kam. Er beleuchtete sie eingehend, mußte aber feststellen, daß er hier nur mit größter Mühe hätte durchkommen können. ‚Nein', dachte er sich, ‚ ich kehre wieder um. Muss mich ja auch noch zu Ende abseilen. Er drehte sich dem Höhlenausgang zu und leuchtete nocheinmal die Wände und die Decke ab. Dort fiel Ihm eine Stelle besonders auf. Sie schien von oben in die Höhle reinzuwachsen und sah sehr ebenmäßig aus, fast wie ein flacher Vulkankegel. Auch schien das die einzige Stelle der ganzen Höhle zu sein, die trocken war. ‚Irgendwie komisch', dachte er kurz, ging dann aber vorsichtig wieder zum Höhleneingang zurück. Gerade hatte er sich wieder angeseilt, da rutschte er aus. Er schaffte es nicht, sich an den Wänden oder dem Boden festzuhalten und schoss förmlich aus der Höhle heraus. Nur seinem jahrelangen Seiltraining war es zu verdanken, daß er sich bereits nach wenigen Metern abfangen konnte.
‚Puh' , dachte er, ‚ das war knapp. Sieh zu, dass du hier gut und gesund runterkommst', dachte er kurz und war sehr damit beschäftigt, den Boden der Schlucht zu erreichen. Nach einiger Zeit, die Ihm ewig lang vorkam, erreichte er endlich die Sohle der Schlucht. Er fühlte die Erschöpfung,sein Puls raste immer noch von der Falleinlage und er spürte den Adrenalinschub in sich. Er legte eine Pause ein. Er hatte sich wie immer genug zum Stärken eingepackt und nahm jetzt doch einiges zu sich. Dabei konnte er sich die soeben bezwungene Wand mit diesem Höhleneingang noch mal eingehender betrachten. Wieder beschlich ihn das Gefühl, hier schon mal gewesen zu sein, aber ihm fiel absolut nicht ein woher.

Eine Zeitlang saß er nur da und betrachtete die Umgebung und die Steilwand sehr intensiv. Aber er konnte seinem Bauchgefühl keine Antwort geben, was ihn leicht verunsicherte. ‚Was soll's', dachte er, packte seine Sachen ein, warf den Rucksack über und ging weiter.
Die Schlucht zog sich eine ziemlich Wegstrecke dahin. Die steilen Wände gaben nur einen kleinen Ausschnitt des Himmels frei und ließen die Sonne nicht bis zum Grund vordringen. Teilweise wölbten sich die Wände über Ihm, so dass lediglich ein schmaler Gang zum Laufen übrig blieb. Auch hier waren die Wände von Furchen durchzogen. Einige Male trat er dicht heran und strich mit seiner Hand über den Fels. Es fühlte sich eigenartig natürlich an, aber es war definitiv glatter Fels.
Unvermittelt tauchten an beiden Seiten hohe Felsformationen auf. Er blieb stehen und schaute sich dieses Gebilde an. Sie sahen aus wie eine Torumrandung, obwohl sie zum Himmel hin nicht geschlossen waren. Man konnte durch die Öffnung erkennen, dass dahinter weites Land zu sein schien, denn die Sonne flutete durch diesen Spalt. Zu gern hätte er den Aufstieg gewagt, denn die Höhe dieses „Felsentores“ war schon beachtlich. Nach einer gründlichen Inaugenscheinnahme verwarf er diese Idee jedoch schnell wieder. Hier mußte er mit Jens nochmal her gehen. Der war Freeclimber und es gewohnt, an solchen Wänden hochzuklettern.
Gerd blieb nichts weiter übrig, als die letzten Meter bis durch das Felsentor zu überwinden. Diese letzten Meter durch Tor rannte er und nahm dann den weiten Ausblick in sich auf, der sich seinen Augen bot. In näherer Umgebung konnte er eine Siedlung erkennen, er sah zwei Kirchtürme und einige Schornsteine und dachte noch so, ‚Das ist der selbe Blick wie beim Heimfahren, wenn ich bei uns ins Tal einbiege.'
Er drehte sich um, wollte noch mal einen letzten Blick durch das Fesentor werfen und sich damit für den angenehmen Tag bedanken. Ein Ruck durchfuhr seinen Körper. Hinter Ihm war kein Felsentor, kein Eingang zu der durchwanderten Schlucht, nichts von alledem. ‚ Wo bin ich hier? Habe ich nur geträumt?'
............Schatz......................Hallo........................Aufwachen.............
„Hallo mein Schatz. Aufstehen. Das Frühstück ist fertig“..... Nur langsam wurde Gerd wach und schlug vorsichtig die Augen auf. Tines leuchtende Augen sahen ihn an. „ Soll ich dich wach kuscheln?“, fragte sie. Er ließ sie gern zu sich und legte seinen Kopf auf ihren Busen, strich zärtlich mit einem Finger über ihre Brust, die Spitzen, über den Bauch und verfolgte ihn mit seinen Augen.

Schlagartig fiel ihm ein, welche Landschaft er (heute nacht) durchwandert hatte.

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