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Vom Aussterben bedroht

Lesen bildet. Und es bereitet uns auf die neuesten erschreckenden Entwicklungen unseres Zeitalters vor.

So hat die Wissenschaft im zoologischen Bereich eine beunruhigende Verweiblichung festgestellt. Immer mehr Weibchen kommen auf die Welt . Immer mehr männliche Tiere werden unfruchtbar.

Schuld daran ist der Hormonsmog. Hervorgerufen durch das Östrogen. Und da sich von Tieren auf Menschen schließen läßt, befinden wir uns in akuter Gefahr.

Zwar ist und bleibt es ein Gerücht, daß dem Baumsterben ein Aussterben der Autofahrer folgt. In anderen Bereichen jedoch ist Vorsicht geboten.

"Die Männer sterben aus" - das ist doch mal eine hervorragende Schlagzeile. Da mag er so mancher Feministin auf der Zunge liegen, der Satz: "Das läßt hoffen". Aber wir alle wissen, dies ist eine kurzsichtige Reaktion. Nicht nur, daß die Frauenbewegung damit wegrationalisiert wäre, oh nein. Fraglich ja auch, ob der weibliche Teil der Bevölkerung es schafft, rechtzeitig ausreichend Samen für einen Fortbestand der Menschheit zu konservieren.

Schon heute werden, so liest man, mehr Mädchen geboren. Nun gut, das alleine wäre noch nicht so schlimm. Würde es doch früher oder später die leidige Frage um Frauenquoten lösen.

Schlimm aber sind die Ursachen für diese Katastrophe. Und eine davon ist, und das muß vor allem die Männer erschüttern, die "Pille". All das hübsche Östrogen, das Milliarden von Frauen seit Jahrzehnten geschluckt haben, um den Männern die Verhütungsfrage abzunehmen, landet nämlich - so die Wissenschaftler - auf natürlichem Ausscheidungswege zum Großteil wieder in unserer Umwelt und Nahrungskette (das, was sich in unserem Rindvieh befindet, selbstverständlich auch).

So steht den Frauen mit einem Mal eine Möglichkeit zur Ausrottung der Männer zur Verfügung, mit der sie im Leben nicht gerechnet hätten. Aber Halt! Bevor wieder die Falschen getreten werden, entwickelt wurde die Pille von Männern. Und auch ihre Bequemlichkeit hat sie unterstützt.

Aber das wird jetzt alles ganz anders. Die (östrogenfreie) Pille für den Mann, schon lange machbar, aber bisher nicht verkäuflich, wird sicher demnächst in aller Munde sein. Wir sollten trotzdem nicht glauben, dies alles sei nur ein Verkaufstrick der Pharmaindustrie. Auch "pillenmüde" Frauen können nicht beteiligt sein. Der "Hormonsmog" wurde auch von einem Mann entdeckt. Wie immer, wenn die Wissenschaft voranschreitet.

Was leider nicht entdeckt wurde ist, ob diese schleichende Veränderung auch Auswirkungen auf den männlichen Aggressions- und Beutetrieb hat, ihn reduzieren könnte. Dann vielleicht könnte man sie bis zu einem gewissen Punkt fortschreiten lassen. Natürlich nur, um sie rechtzeitig zu stoppen.

Vorläufig ist derartiges allerdings nicht in Sicht. Seit "Viagra" müssen wir wohl eher mit einem Rüchschritt ins "Neandertal" rechnen. Und es scheint, daß der Mann, der immer Angst hatte, eine Verhütungspille zu schlucken, nun jeden grauen Star und Herzinfarkt gerne riskiert. Nur um etwas öfter und länger unsensibel sein zu können.

Aber nun mal ehrlich: Nicht nur der Fortbestand der Menschheit wäre gefährdet ohne die männliche Komponente (dieser Fortbestand wird von uns allen ohnehin mehr und mehr ins Aus getrieben). Nein, die Welt wäre auch schlicht ärmer ohne sie. Wie ohne Pandabären, Löwen, Schakale, Stiere und Eber auch.

(Falls nun irgend jemand auf die Idee kommt, ich sei männerfeindlich. Ich bin es nicht! Ich liebe Männer! Aber was sich liebt, das...., na, Ihr wißt schon!)


Veröffentlichung dieser Texte an anderer Stelle/in anderen Medien nur mit Genehmigung von

Christiane L.



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