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Lothar Krist

Ewiges Auf und Ab des Seins

Manchmal
stehen die Worte Schlange,
wie Wasser aufgestaut vor Schleusentoren,
hinab zu stürzen in der Turbinen Schleuderkraft,
sich gängelnd drängend anzupassen
an ihres Meisters Zucht.

Manchmal
verlieren sich die Worte im Irgendwo
des Kopfes unerreichbaren Geisteszonen.
Die leeren Gedanken zwängen den Zweifel
des Unberufenen in ein gequältes Herz,
um im nächsten Augenblick zu ertrinken
unter der Verse Wucht.

Manchmal
erfrieren die Worte im Mangel an Zeit.
Tage, sie verrinnen im Kampf um bloße Existenz.
Wochen stieren auf leeres papierenes Blatt,
doch irgendwann bricht sich selbst der Bann,
ein Erbeben der Sinne explodiert aus einem Niemandsland.

Ich bin dann der Meister!
Stehe vollends im Genuss meiner Worte
neu geborener Sucht.

So wie im Leben eben
ein Kommen und Gehen
die Regel ist,
so wie die Dinge entstehen
und wieder ans Nichts vergehen,
ein ewiges Auf und Ab des Seins,
kann ich in einem Meer der Worte versinken,
um in der nächsten Minute
schon wieder sprachlos zu sein.

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