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Felix Krull

der mann, der junge

der mann liegt auf dem boden wo sein schrei versiegt. er zittert, es schüttelt seinen körper, rüttelt.

ein mann steht auf, streckt sich, sein gesicht verrät daß er schlecht geschlafen haben dürfte. Schließlich sucht er eine unterhose, eine jeans, ein hemd und einen Pullover. Er weiß nicht warum er in letzter Zeit immer zitternd aufwacht, vielleicht ist es, weil er nackt schlafen geht, aber er weiß es nicht.

er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. schließlich verbringt er einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen ganz normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag. er verbringt einen ganz normalen tag. er verbringt einen gänzlich normalen tag.

Auf dem heimweg sah man ihn schwitzend in seinem auto sitzen. sein linker fuß war auf der bremse, seine augen waren ins nichts geheftet. er atmete durch, zittert verbittert. es sah so aus als hätte er für sekunden die kontrolle über sich verloren, aufs gas gestiegen, wo er doch bremsen sollte, bis er es merkte, endlich bremste, nach links und nach rechts schaute, schweißgebadet feststellte, daß er glück gehabt hatte. kein auto in sicht. nach sekunden der starre blickt er um sich, niemand hatte ihn gesehen, beruhigt nahm er die fahrt wieder auf. er parkte sein auto, ging zur haustür und steckte den schlüssel ins schloß, den falschen. sein blick wanderte zu seiner hand, er bewegte diese samt schlüssel in seine samtne hosentasche, versuchte den nächsten, geschafft. warum war er so verwirrt in letzter zeit? er wußte es nicht. tausend gedanken schoßen ihm durch den kopf, tropf. er war plötzlich zu tode traurig und ahnte, daß er vielleicht verrückt werden würde, vielleicht schon heute. er weigerte sich, ging zum telefon und hob ab. niemand am apparat, seltsam, dachte sich der junge mann. der mann glaubte zu wissen daß er verrückt werden würde. der mann glaubte daß das jeder merkte, der mal verrückt wurde, bloß raubte es einem die erinnerung wieder. aber er kämpfte, der mann war kein feigling gewesen, er kämpfte an, dagegen. es sträubte sich, bäumte sich. Auf jeden fall. war es soweit gekommen, daß er wieder zusammensackte, in der küche, vor dem kaffeeautomaten, winselnd. er schien unendliche schmerzen zu verspüren, er bäumte und träumte sich. Auf. es schäumte, sein mund auch. er schlug wild um sich, warf einen stuhl um, einen hölzernen, der auf ihn flog. die lehne traf ihn am hinerkopf. ruhe. stille. willendlich war das sicher nicht gewesen. der mann scheint gestorben zu sein. nein, jetzt bewegt er sich wieder, sachte, machte sich nieder. man hörte ein wimmern, ja man konnte ein wimmern vernehmen, wenn man wachte, sachte. der kerl weinte. der junge mann lag da und weinte, meinte, daß würde helfen. er blutete nicht. er stand auf. er richtete auch den sessel wieder auf, den niedergeschlagenen. er biß seine zähne zusammen, er stierte ins nichts. er schüttelte sich kurz, besann sich, und ging zu seinem bett. er zog sich langsam aus und legte sich behutsam auf den boden. es war kalt, alt, dem mann war kalt. er mußte schreien, er schrie. zuerst laut, dann leise. er mußte husten. er zögerte und schüttelte den kopf, tropf.

der man lag auf dem boden wo sein schrei versiegte. er zitterte, es schüttelte seinen körper, rüttelte.

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