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Alexandra Pichler

der tod und der frühling

komm, nimm mich in deine arme,
küss mich und berühr mich,
lass dich spüren, lass dich berühren,
lass dich in meine arme schließen.

komm her und lass die blätter von den bäumen fallen,
lass die blumen sterben und die gräser welken,
komm und gib mir deinen kalten kalten hauch,
nur ein stück von dir will ich sehen
in deiner ganzen macht fürcht ich mich vor dir,
wohl wissen, dass du unausweichbar über die schwelle trittst
wohl wissend um dich, doch niemals erwartet
für mich, für meine lieben, für alle.

warum nur musstest du in unsere nähe kommen,
warum uns den atem nehmen,
warum uns die wärme stehlen,
unsere träume, unsere hoffnungen,
unsere ängste und wünsche, alles das,
was uns ausmacht, alles das, was wir verkörpern?

woher kommst du und wohin gehst du,
mitsamt deiner macht, wohin mit so viel kraft
wohin mit so viel energie und freude, hoffnung und angst?
wo bewahrst du alle deine schätze auf,
die du uns stiehlst, sammelst du sie nur,
schöpfst du das optimale wesen, warum lehrst du nicht
sondern nimmst nur, du nimmst uns nur
das liebste das wir haben auf dieser welt.

was suchen wir hier?
was tun wir hier?
sind wir nur da um zu zerstören
um hinzurichten, was da lebt,
was da geschaffen wurde während einer
zeit, für uns nicht greifbar,
in einer folge von wundern und einer
zusammenfügung von schätzen?

fühlen wir es nicht, spüren wir es nicht, ahnen wir es nicht, das ende? den beginn? den neuanfang, der für dann nicht mehr wichtig ist? sind wir so wie du?
sind wir du?
sind wir eins?

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