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Bild Nina de Vries Copyright Nina de Vries 2010

Etwas über mich:
Seit ca. dreizehn Jahren arbeite ich als Sexualassistentin und biete erotische, sinnliche Berührungen an.
Über die Jahre hinweg zählten immer mehr schwerst körperlich behinderte Männern zu meinen Klienten und es hat sich ergeben, dass ich seit ca. zehn Jahren überwiegend mit mehrfach behinderten Männern (gelegentlich auch Frauen) arbeite.
Unter anderen durch jahrelanges Training in einer therapeutischen Gemeinschaft in Holland fühle ich mich dieser Arbeit gewachsen. Schwerpunkte dieses Trainings, in das viele buddhistische Elemente eingingen, waren Körperarbeit, emotionale Arbeit, Beziehungen, Sexualität - kurz gesagt eine Schule, in der Kunst ein Mensch zu sein.

1990 zog ich nach Berlin. Während der ersten Jahre war ich hauptsächlich als Künstlerin tätig (Cartoons, Skulpturen, Grafik, Spiele). 1992 arbeitete ich ein Jahr als Erzieherin in einem Rehabilitationszentrum. Das war mein erster intensiver Kontakt mit Behinderten. In dieser Zeit konnte ich meine "Berührungsängste" abbauen.

Ich konnte bis jetzt viele unterschiedliche Erfahrungen machen. Speziell in der Arbeit mit so genannten geistig Behinderten (z.B. Autisten) fühle ich mich gefordert, weil ich da am meisten wach, flexibel, sensitiv und wahrhaftig sein muss. Diesen Begegnungen sind stets intensive Gespräche mit Eltern bzw. Betreuern vorausgegangen.

In so einer Sitzung sind u.a. (Genital)-Massage, nackter Körperkontakt, Streicheln, Umarmen, Anleitung zur Selbstbefriedigung möglich. Geschlechtsverkehr und Oralkontakt biete ich nicht an. Auch ohne die letzten zwei Varianten ist ein intimes, erotisches Erlebnis möglich.
Wenn sie es wünschen, bringe ich die Menschen mit meiner Hand zum Orgasmus. Ich strebe es an, jeden, der zu mir kommt, so zu nehmen wie er ist und es so schön und bereichernd wie möglich für diese Person zu machen - immer Acht gebend auf meine eigenen Grenzen. Für nicht wenige ist so eine Begegnung das erste Mal in ihrem Leben, dass sie körperlichen/sexuellen Kontakt mit einer Frau haben. Manche brauchen eine Art Unterrichtung darüber, wie man masturbieren kann. Es ist wichtig, klar zu machen, dass es ein Ort ist, Erfahrungen zu machen, die dann oft auch ein neues Selbstbewusstsein bewirken. Das Gefühl ein Außenseiter zu sein, jemand der nicht dazu gehört, kann sich auch verändern.
Ich wünsche mir, dass die Sitzungen ein Anstoß sind um freudiger, selbstbewusster, ausgeglichener und entspannter in der Welt zu stehen und zugleich zu mehr Selbstliebe anregen.
Im Laufe der Jahre wurde ich mehrmals von Institutionen, Wohnheimen, Heilpädagogischen Ausbildungsstätten und Einrichtungen eingeladen, um nähere Auskünfte über meine Arbeit zu geben.
Seit Januar 2000 wurde ich engagiert interaktive Vorträge zu halten für Mitarbeiter oder Studenten, unter anderem hier: Autismusambulanz des Roten Kreuzes (Ibbenbüren), Aktionstag Humboldt Universität (Berlin), Union Hilfswerk (Berlin), Lebensbrücke e.V. (Berlin), Heilerziehungspflegerausbildung/Liebfrauenschule (Coesfeld), SPI (Berlin), Stephanus-Stiftung (Berlin), EJF Lebensraum (Berlin), Ev. Stiftung Alsterdorf (Hamburg), Elsa Brandströmheim (Berlin), Haus St. Norbert (Michendorf), Pastor Braune Haus (Berlin), Lebenshilfe (Berlin), Karl-Luhmann Heime (Osnabrück), AWO Wohnhaus (Gevelsberg), SEHstern (Berlin), Theodor Fliedner Stiftung (Potsdam), Verband für anthroposophische Heilpädagogik, Stadtgemeinschaft "Vincent van Gogh" (Berlin), Berufsfachschule (Basel, Schweiz), Lebenshilfe (Gifhorn), Jugend am Werk (Graz, Österreich), Frei (t) räume (Innsbruck, Österreich), "Johanniter" (Innsbruck, Österreich), Verein WIR (Hall in Tirol, Österreich), Katholische Fachhochschule (Berlin), Lindenhof (Hannover), Röderhof (Hildesheim), Lebenshilfe Tirol (Innsbruck, Österreich), Gemeinnützige Gesellschaft für Behindertenarbeit mbH (Hannover), Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung (ISBW) gGmbH (Neustrelitz). Dabei haben wir uns mit dem Thema Sexualität auseinandergesetzt. Was sie für uns bedeutet und wie wir in der Arbeit mit dem Thema umgehen (können!).
Es gab Kongresse, wo ich Workshops leitete und/oder Vorträge hielt: Projektwoche "Kann denn Liebe Sünde sein?" (Teilanstalt Bethel 1999), Bundeskongress für Sexualität und Behinderung (Nürnberg 2000), Fachtagung "Tabu und ZuMUTung" (Erkner 2000), Symposium der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (Hohenroda 2001), Kongress für Sexualität und Behinderung (Hamburg 2002), "Behinderung zwischen Autonomie und Angewiesensein - Psychoanalytische Zugänge" (Humboldt-Universität Berlin 2003), Fachtagung zum Thema Sexualität und geistige Behinderung "LIEBES(T)RÄUME" (Lüneburg 2003), Integrative Seminartage "...mit Liebe, Lust und Leidenschaft..." (Speyer 2004), Kongress Caritas "Behindert - Sexualität?" (Wien 2004), Vortragsreihe "Heimliche Heldinnen" Ev. Stadtakademie (München 2005), Tagung Pro Familia (Lübeck 2005), Tagesworkshop Lebenshilfe Brandenburg (Berlin-Hönow 2005), Tagesworkshop "Die schönste Sache der Welt" (Gent/ Belgien 2006), Fachtagung INSOS "Sex im Heim - muss das sein?" (Schweiz 2006), Nationaler Kongress "Heeft een vrouw ook een piemel?" organisiert von Erik Bosch und Ellen Suykerbuyk (Ede/ Holland 2006), Tagesworkshop "Die schönste Sache der Welt" Fortbildungszentrum Landeswohlfahrtsverband Hessen (Gießen 2006), Tagung der AG Hörsehbehindert/Taubblind (Potsdam, 2006), Integra Messe (Wels/ Österreich 2006), Erfahrungsaustauch Junger Mensch und Schlaganfall (Erkner 2006 und 2007), Symposium Schädel-Hirn-Trauma Rehabilitationszentrum Meidling - AUVA (Wien 2006), Arbeitskreis Frauengesundheit, Tagung "Sex 2006" (Bonn 2006), Ringvorlesung Universität Innsbruck (2007), Tagung Behinderten/Seniorenhotel (Mallorca 2007), Stichting Handicap en Seksualiteit "De schildpad" (Maastricht/ Holland 2007), Lore-Agnes-Haus (Essen 2007), Colloque "Dépendance physique: intimité et sexualité" (Strasbourg 2007), "Dichterbij" (Boxmeer/ Holland 2007), Ringvorlesung Universität Graz (2007), Symposium "Mehr Lust im Leben" Alpha Nova - Projekt Libida (Graz 2007), Kongress "Enthinderte Sexualität" (Linz, 2008), Studientag in Haus Hall (Gescher 2008), Tagung SFZ Förderzentrum (Chemnitz 2008), Godesberger Gespräche (Bonn 2008), Tagung Grünen 50+ (Linz 2008), Fachtag Mühlhauser Werkstätten (Mühlhausen 2008), Tagung Sozialministerium Kärnten (Klagenfurt 2008), Dementia Fair (Hamburg 2009), Schlaganfall Tag Diana Klinik (Bad Bevensen 2009), Fachtagung "Liebe macht schön" Johannes Anstalten (Mosbach 2010), 4. Altenpflegekongress (Bruck an der Mur, Österreich 2010), Fachtagung Leben Pur "Liebe - Nähe - Sexualität bei Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen" (München 2010), Fachtagung Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV) "Behinderung und Sexualität" (Saarbrücken 2010), Frühjahrstagung des AK Betreutes Wohnen ( Hamburg 2010).

Dreitägiger Lehrauftrag an der Fachhochschule/ Fachbereich Sozial Wesen (Potsdam, 2003); Dreitägigen Lehrauftrag an der Universität von Bologna/ Masterclass Prof. Cuomo (2004). Von Januar bis Juni 2004 bildete ich in der Schweiz 10 Menschen aus zur bzw. zum Sexualassistent/in.
Mehrmals hatte ich die Gelegenheit, diese Arbeit über das Fernsehen bekannt zu machen (MDR, ORB, WDR, Schweiz: SFDRS, Österreich: ORF).
Ich leitete Workshops für körperbehinderte Männer und Frauen, mit anschließenden Einzelsitzungen, unter anderem im Institut für systemische Beratung Behinderter (Trebel), Behinderten Bildungswerk (Greifswald) und im Waldschlösschen für schwule und lesbische Behinderte "Freakshow" (Göttingen).

Preis für eine Einzelsitzung in Potsdam (Dauer ca. 1 Stunde): 90 Euro
Ein Hausbesuch in Berlin und Potsdam kostet 120 Euro.
Preise für Einzelsitzungen in anderen Städten: nach Absprache.
Einstiegsberatung (richtet sich an Menschen, die am Ausüben dieser Arbeit interessiert sind - Dauer ca. 1 1/2 Stunde): 90 Euro (erm. 80 Euro).
Interviews mit Studenten (z.B. für Diplomarbeiten): ab 40 Euro.
Infoworkshop für Mitarbeiter von Einrichtungen/ Eltern/ Leitendes Personal/ Ausbildungsinstituten (minimal 2 Stunden): Ab 80 Euro pro Stunde. Zuzüglich Fahrt und eventuelle Übernachtungskosten.

Kontakt und Info:
(00 49) (0) 331 / 58 85 458
(00 49) (0) 179 / 42 40 379
Email: nina_devries@web.de
Website: www.ninadevries.com

P.S. für besonders Interessierte:
Interview mit Nina de Vries von 21.1.10 in Bruck an der Mur/ 4. Altenpflegekongress auf Youtube:
www.youtube.com/watch?v=2q_6ePGGwH0
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