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3. Die sexuelle Erziehung und Entwicklung physisch eingeschränkter Kinder und Jugendlicher

Um eine positive sexuelle Entwicklung zu nehmen und auch um als Erwachsener eine problemfreie Sexualität ausleben zu können, benötigt jedes Kind und jeder Heranwachsende irgendeine Form von Sexualerziehung.

Diese sollte bezogen auf physisch eingeschränkte Kinder oder Jugendliche nicht nur dieselbe wie die ihrer nicht beinträchtigten Altersgenossen sein, sondern noch weiterführender, um den Hindernissen, die sich speziell motorisch eingeschränkten Kindern und Jugendlichen in ihrer sexuellen Entwicklung stellen entgegenzuwirken (vgl. PORTER, 1988, S. 58).

Denn das Gelingen einer positiven Sexualerziehung physisch beeinträchtigter Kinder und Jugendlicher hängt von einigen Faktoren ab, wie z. B. der Einstellung und dem Umgang von Eltern, Lehrern, Betreuern ect. gegenüber der Sexualität und sexuellen Beziehungen physisch eingeschränkter Menschen. Sie bedingen nicht nur entscheidend die Selbstbewertung des motorisch beeinträchtigten Kindes oder Jugendlichen, sondern auch seinen eigenen Umgang mit Sexualität und Partnerschaft (vgl. DECHESNE, 1978, S. 152 u. 153).



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