Einleitung/Sexualität und physisch eingeschränkte Menschen
"Sexualität ist eine fundamentale Lebenskraft. Sie ist die Energie, die uns Liebe, Intimität, Zuneigung
und Kameradschaft erfahren lässt. Sie gibt uns ein Gefühl der Vitalität und des Wohlbefindens. Das
gilt für alle Menschen, auch für Behinderte. " (PORTER, 1988, S. i.).
Menschen mit physischer Einschränkung fühlen sich häufig in ihrer Sexualität benachteiligt. Dies
liegt weniger an der körperlichen Beeinträchtigung an sich, als vielmehr an der negativen
Einstellung nicht eingeschränkter Menschen zu dieser Thematik.
Vielfach wird Sexualität im Zusammenhang mit physischer Einschränkung als Tabu betrachtet und
verschwiegen. Erst seit kurzer Zeit ist hier eine positive Wandlung zu sehen, besonders die Medien
stürzen sich auf das Thema und stellen das Vorurteil körperlich beeinträchtigte Menschen seien
asexuell in Frage.
Sicherlich ist es eher negativ zu betrachten, daß ein solches Thema publikumswirksam
ausgeschlachtet wird, um die Einschaltquoten zu erhöhen. Andererseits bin ich der Meinung, daß
dadurch Denkanstöße gesetzt werden, die möglicherweise ein anderes Bewußtsein im Umgang mit
der Sexualität physisch eingeschränkter Menschen positiv fördern.
Bei dieser großen Publicity fiel es mir nicht schwer geeignete Literatur zu finden, um selbst ein
Referat über diesen Bereich zu halten.
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