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Anmerkung von Nils zu dem Text "Sinnlicher Sex"

Dieses Gedicht habe ich nach meinem ersten erotischem Erlebnis geschrieben. Dieses Erlebnis war und ist für mich sehr wichtig. Ich weiß seitdem, dass es mir möglich ist, Sex sinnlich zu erleben. Vorher hatte ich mir oft vorgestellt, wie es sein könnte, Sex mit einer Frau zu haben. Natürlich habe ich mich immer wieder selbst befriedigt, was auch ein sehr schönes Gefühl war und ist. Aber zwischen Selbstbefriedigung und Sex mit einem anderen Menschen, in meinem Fall mit einer Frau, liegen Welten. Mir selbst kann ich nicht dieses sexuelle Gefühl geben, das ich von einer Frau bekommen habe.

Es war und ist Prostitution, es war und ist für mich eine Möglichkeit, meine Sexualität frei ausleben zu können. Frei, damit meine ich, dass meine sexuellen Bedürfnisse im Vordergrund stehen, und dass ich mir um die Frau, die mir sinnlichen Sex gibt, kurz: um die Prostituierte, keine Gedanken machen muss. Ich muss auch gar nicht darüber nachdenken, wie ich auf diese Frau sowohl äusserlich, als auch mental wirke. Ich kann sozusagen mein Großhirn in einen Ruhezustand versetzen, mich einfach treiben lassen, meinem Instinkt folgen. Außerdem hat es den Vorteil, dass ich nicht erst eine Beziehung aufbauen muss, um sinnlichen Sex erleben zu können. Zu einer Beziehung gehört weitaus mehr, als purer Sex.

Bevor ich das erste Mal im September 2000 Sex erlebt hatte, war ich schon etwas aufgeregt. Je näher dieser für mich große (und auch wichtige) Moment rückte, umso größer wurde meine Aufregung. Ich wusste zwar theoretisch, was auf mich zukam, aber wie es werden würde für mich selbst in der Realität, wie mir diese Frau begegnen, wie sie mit mir Sex machen würde, davon hatte ich keine Vorstellung. Ich wusste zwar, „was" ich wollte, erotische Massage und (vielleicht) auch Geschlechtsverkehr (den ich dann auch hatte), aber hinter dem „wie" stand ein dickes Fragezeichen. Ich beschloss, nicht weiter darüber nachzudenken. Es hätte auch keinen Sinn gemacht. Ich hätte mich selbst nur „blockiert" und hätte diesen langen, schönen Moment nicht genießen können. Ich beschloss, es einfach auf mich zukommen zu lassen.

Die Frage, wie es für mich war, kann ich in einem Satz beantworten: Es war ein langer, intensiver Moment gewesen, den ich nicht nur intensiv genossen habe, sondern aus dem ich auch und vorallem mit gestärkten Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen herausgegangen bin, auch wenn ich danach den Ort dieses Geschehens verträumt und leicht über den Boden schwebend verließ.

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