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ich glaube, dass Sexualität ein Bereich ist, in den die Gesellschaft einerseits wenig rein ragt, der also viele Möglichkeiten bietet sozialer oder sonstiger Kontrolle zu entgehen, aber andererseits dann doch wieder kräftig kontrolliert wird... meist durch sich selbst.

Ich glaube gerade dadurch, dass alles so mystisch ist und wohl auch sein muss, haben viele Angst davor, und spielen eher Sexualität, wozu auch diverse Bekundungen gehören, wie man es "richtig" macht.

Hinter vielen Spielweisen werden Ängste versteckt... und mit MS hat man selbstredend viele (neuen) Ängste durchzustehen.

Das kann selbstredend auch ne Chance sein, übertriebene narzistische Darstellungen aufzugeben, und mehr zu sich selbst und dem, der oder den anderen zu finden. Auf der anderen Seite ist dies sicherlich schwierig, zumal bestimmte Phantasien von großartigen, unbeschädigten Körpern nicht mehr richtig funktionieren dürften... und die sind vielleicht ja eigentlich auch wichtig. (Mamas notwendiger Glaube ich habe das schönste und tollste Kind der ganzen weiten Welt, ist ja vielleicht nicht nur für den Säugling ganz wichtig ;-))

Da Sexualität in gewisser Weise jenseits dessen, das sich im Kopf abspielt, das sein dürfte, das sich zwischen den Beteiligten herstellt, (also jenseits des Verliebtseinseins -mit rosaroter Brille den anderen als großartigst phantasierend) Gewahrwerden des anderen bedeutet, mit all seinen Facetten, sollte man glaub ich die Chancen sehen, die diese ganzen Schwierigkeiten mitbringen.

Wir und andere sind noch faszinierend genug, es gibt viel Neues und Schönes zu entdecken, und selbst immer nur das bekannte, hochglanzbebilderte Übliche (damit meine ich die eine Vorstellung, wie das sein muss...) zu suchen, weil anderes zu große Ängste macht... muss es ja gar nicht sein.

liebe Grüße

Stefan
(vodoobabbel2@aol.com)

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