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Textauszug aus Dialog mit mir von Kurt Süleyman.

Behinderte Liebe einst und heute

Wie l(i)ebe ich als behinderte Frau/behinderter Mann in dieser Gesellschaft?

Aus einem Gedicht von Jürgen Knop:

"Alle meine Kinder.
Abends im Bett kommen alle meine Kinder. Sie versammeln sich in meiner Nachthose. Dann werde ich von ihnen gefragt, warum sie nicht geboren werden. Ich sage ihnen, dass ich ein Krüppel bin und dass ich keine Frau haben darf. Dann sind alle meine Kinder froh, dass sie nicht in dieser Welt der Ungerechtigkeit leben müssen und lassen sich gern mit der nächsten Wäsche wegspülen."


Als ich mir Gedanken über "Behinderte Liebe" gemacht habe, war von vornherein klar, dass die verschiedenen sexuellen Orientierungen und Vorlieben, die verschiedenen Bedürfnisse und unterschiedlichen Partnerschaftsmodelle Berücksichtigung finden sollten.
Als ich in einem Interview gesagt habe, es sollte auch in Österreich möglich sein, dass es wie in Dänemark oder Holland so etwas wie eine Sexualassistentin gibt, hat dies sowohl in der Presse als auch bei einigen Betreuerinnen und Betreuern Irritationen oder doch wenigstens Nachdenken ausgelöst. Und ich denke, dies ist auch gut so. So sagten sie zu mir z. B., ich solle mir eine Gummipuppe besorgen, denn das käme mich billiger. Als ich vor etwa drei Jahren den Film "Behinderte Liebe" in Kino das erste Mal sah, war ich genauso sprachlos, irritiert und gleichzeitig erschüttert, denn das Bedürfnis nach Nähe, Liebe, Sexualität, die Auseinandersetzung mit den eigenen Phantasien und Wünschen, die Normensetzung durch die nicht behinderte Welt spielen für jeden Behinderten und jede Behinderte, egal ob er oder sie heterosexuell, schwul, lesbisch oder bisexuell empfindet, eine gleich wichtige Rolle. Doch jetzt kommen die entscheidenden Unterschiede: Diejenigen von uns, die schwul oder lesbisch sind, leben, wenn sie Partner oder Partnerinnen haben wollen, Liebschaften suchen, in einer ganz anderen Welt. Diejenigen von uns, die sich in der Behindertenbewegung engagierten, haben sich irgendwann einmal für die schwule bzw. lesbische Welt entschieden. Auch die Welt der Behinderten kennt Normensetzungen, und eine davon ist Heterosexualität.
"Die Würde des Menschen ist unantastbar." Auf diesen Aspekt habe ich oben schon hingewiesen. Das heißt aus der Sicht des Verantwortlichen auch, Emanzipationsprozesse zu fördern, die dazu beitragen können, das Selbstbewusstsein vieler Behinderter zu stärken, für sich neue Impulse zeigen, Rechte einzuklagen, Zivilcourage zu zeigen.

Ernst Klee, Frankfurt: "Ein schlimmer Streit"

Zwei Idioten stritten sich.
"Du bist ja normal", sagte der erste.
"Du bist selber normal", erwiderte der zweite.
"Du bist sehr normal", schrie der erste.
"Du bist total normal", der zweite.
"Du bist irrsinnig normal", der erste.
"Du bist schaurig normal", der zweite.
"Du bist ganz und gar normal", wiederum der erste.
Da wusste sich der zweite nicht mehr zu halten:
"Du bist NORMAL, normal", sagte er.
Einen so schlimmen Streit wie diesen hatte es im Freakland noch nie gegeben."


Kurt Süleyman würde sich über einen Verlag freuen, der bereit ist, sein Selbstinterview (37 A4-Seiten) in Buchform zu veröffentlichen.
E-Mail: suelo@gmx.at

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