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Textauszug aus Dialog mit mir von Kurt Süleyman.

Beziehungen

Hast du eine Partnerin, einen Partner?

Ich hatte eine fünfjährige Beziehung mit einer Frau. Sie ist Epileptikerin und hat eine leichte geistige Behinderung. Jetzt ist die Beziehung zu Ende, und wir sind gute Freunde. Um eine neuen Bekanntschaft zu machen, brauche ich einen Assistenten, der mit mir ausgeht, wohin ich will und so lange ich will.
Menschen mit Behinderungen stoßen schnell an Grenzen, wenn sie versuchen, ihre Bedürfnisse nach Liebe und Sexualität zu verwirklichen. Das herrschende Diktat von Jugendlichkeit, Attraktivität und Unversehrtheit verweist sie an den Rand der Gesellschaft. Aber auch wir Behinderte selbst sind in unseren Wünschen, Bedürfnissen und Phantasien geprägt durch unsere nicht behinderte Umwelt. Ich meine damit, dass meistens das "Menschsein" nicht zählt. Ist jemand dagegen perfekt, reich und schön, dann ist er willkommen bei den Frauen. Aber natürlich ist es umgekehrt auch so. Wenn man bei Menschen mit und ohne Behinderung den Ursachen verhinderter Liebe nachspüren will, findet man keine Patentrezepte, mit deren Hilfe Menschen mit Behinderungen ihr Recht auf Liebe und Sexualität realisieren können.
Ich bin jedoch auf Hürden gestoßen, die sich abbauen ließen: Gleichwertige Partnerschaften zwischen Menschen mit und ohne Behinderung können sich entwickeln,

- wenn Menschen mit Behinderungen aufgrund von baulichen Barrieren Zugang zu Orten haben, an denen sich Menschen begegnen und kennen lernen,
- wenn sie Zugang zum Arbeitsleben haben, wo Menschen häufig auch Kontakte zu zukünftigen Partner/inne/n knüpfen,
- wenn in Heimen genügend Doppelzimmer zur Verfügung stehen und keine überholte Sexualmoral herrscht
- und wenn Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.

In neuen Behindertengesetzen auf Bundes- und Landesebene sollen gerade in diesen Dingen Verbesserungen für uns geschaffen werden, aber es wird wohl nach wie vor davon abhängen, wie wir selbst die Verwirklichung der Gesetze in der Praxis durchsetzen.

Eine andere Problematik ist das Zusammenleben mit vielen Leuten in einer Wohngruppe: Es ist zum Beispiel schwierig, jemanden einzuladen und gleichzeitig die Privatsphäre zu bewahren. So bleibt den meisten von uns das schönste menschliche Bedürfnis, nämlich lieben und geliebt zu werden, verwehrt.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." So steht es im deutschen Grundgesetz. In der österreichischen Bundesverfassung klingt es sehr konkret:
Artikel 7. (1) Alle Bundesbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nicht behinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten.


Die Würde des Menschen drückt sich nicht durch einen makellosen Körper aus. "Würde" drückt sich aus durch gegenseitigen Respekt, Achtung, Anerkennung auf einer persönlichen Ebene.
"Würde" gibt man einem Menschen auch, wenn man ihn teilhaben lässt an der gesellschaftlichen Arbeit und ihn nicht durch Arbeitslosigkeit ausgrenzt.
"Würde" gibt man schließlich auch, wenn Menschen ein Dach über dem Kopf haben. Wohnen ist für viele Menschen mit Behinderungen durch Wohnstätten und Langzeiteinrichtungen sichergestellt. Dabei sollen nicht nur die Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken oder Schlafen befriedigt werden, sondern jeder einzelne Mensch soll ein Gefühl für ein "Zuhause" entwickeln können. Das gelingt umso einfacher, wenn Privatsphäre und Gruppenöffentlichkeit in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Privatheit und Intimität erlangt man in seinen eigenen vier Wänden.
Meiner Meinung nach könnte das Gefühl für Privatheit in den Einrichtungen verstärkt werden. Freundschaften, Partnerschaften, gemeinsames Leben wären dann nicht mehr ersehnte Ideale, sondern alltäglich erlebte Praxis.

"Das Thema ‚behinderte Liebe' bedeutet für mich auch verhinderte Liebe!"

Menschen mit Behinderungen streben die unterschiedlichsten Lebens- und Beziehungsmodelle anstreben. Neben dem hohen Anteil von allein lebenden Behinderten sind wohlgeordnete Kleinfamilien ebenso anzutreffen wie gleichgeschlechtliche Beziehungen. Wir Menschen mit Behinderungen sind in Bezug auf unsere Vorstellungen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft ebenso vielfältig wie unsere nicht behinderten Zeitgenossinnen und Zeitgenossen. Von dieser Erkenntnis ist ein Artikel "Behinderte Liebe" getragen, auf den ich im Internet gestoßen bin. Zur gleichberechtigten Teilhabe Behinderter am gesellschaftlichen Leben gehören nicht nur Gleichstellung in der Verfassung, angemessene Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, barrierefreie Zugänge zu allen öffentlichen Gebäuden, sondern auch die Verwirklichung eigener Bedürfnisse nach Liebe und Sexualität. Die Behindertenbewegung beschäftigte sich in den vergangenen Jahren vorrangig mit erstgenannten Problemen. Über "behinderte Liebe" wurde - wenn überhaupt - eher im privaten Bereich gesprochen. Die Sprachlosigkeit, die mit diesem Thema verbunden ist, ist sowohl für behinderte als auch für nicht behinderte Menschen verständlich.

Kurt Süleyman würde sich über einen Verlag freuen, der bereit ist, sein Selbstinterview (37 A4-Seiten) in Buchform zu veröffentlichen.
E-Mail: suelo@gmx.at

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