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Textauszug aus Dialog mit mir von Kurt Süleyman.

"Behinderte Liebe" in der Öffentlichkeit

Wir sollten heute öffentlich über unsere Wünsche, Bedürfnisse, Ängste und Probleme sprechen. Denn wir treffen auf eine nicht behinderte Welt, von deren Normen in Bezug auf Schönheit, Makellosigkeit und Begehren wir selbst geprägt sind.
In einer ORF-Fernsehsendung "Zeit im Bild 2" am 19. Juli 2004 um 22 Uhr ging es um die auflebende Diskussion über lebenswertes und lebensunwertes Leben. Diese setzt sich in der Bioethik-Debatte fort. Mit der Sexualität ist oft auch die Frage nach der Elternschaft Behinderter verbunden. Der Druck auf behinderte Frauen zur Abtreibung und Sterilisation wächst. Medizinische Allmachtsphantasien vom glücklichen, leidensfreien, nicht behinderten Menschen sollen mit Nachdruck in unseren Köpfen verankert werden. Wer aber mit künstlichen Befruchtungsmethoden und Gentechnik behindertes Leben im Keim ersticken will, untergräbt die Menschenwürde und schafft ein Klima der Geringschätzung Behinderter. Wir Menschen mit Behinderungen werden auf unsere Behinderung reduziert, werden als Mangelwesen betrachtet. Dem muss ein Bild des behinderten Menschen entgegengesetzt werden, das so vielfältig und bunt ist wie das Bild vom nicht behinderten Menschen.
In der Vorarlberger Lebenshilfe beschäftigt sich eine eigene Ethikkommission mit Fragen von Behinderung und Sexualität. Ich weiß nicht, inwieweit auch die betreuten Menschen mit Behinderungen in dieser Kommission vertreten sind und Sitz und Stimme haben. Es wäre wünschenswert. Wünschenswert wäre auch, dass die Informationen darüber bis zu uns Betroffenen durchdringen.

Es ist normal, verschieden zu sein.

Dieses Motto könnte auch für meine Arbeit gelten. Wir sind verschieden in unseren sexuellen Bedürfnissen, wir sind verschieden in unseren Ansprüchen und Wünschen an Partnerschaft und Beziehungen, aber wir sind mit unseren Bedürfnissen und Wünschen Teil der Gesamtgesellschaft und fordern die Möglichkeit zur gleichberechtigten Teilhabe gerade in diesem Lebensbereich ein. Ich hoffe, dass mein Interview als Signal in diesem Sinne verstanden und das Selbstbewusstsein von Menschen mit Behinderung gestärkt wird!
Frauen sind Behinderten gegenüber ganz eigenartig. Sie spielen sich immer als Mütter auf. Man weiß nie, ob sie es ernst meinen oder nicht.
Im September 2002 habe ich mich nach 17 Jahren wieder einmal in eine Betreuerin verliebt, obwohl ich wusste, dass sie unerreichbar für mich ist. Trotzdem habe ich allen Mut zusammengenommen und ihr folgenden Brief geschrieben.

"Hallo schöne Rose!

Eigentlich sollte ich diesen Brief gar nicht schreiben. Aber wenn man verliebt ist, tut man die verrücktesten Dinge. Vor allem dann, wenn jemand so lieb ist wie du es bist.
Ich weiß, dass es ziemlich schwierig ist, auf dieser perfekten Welt eine Beziehung mit einem behinderten Menschen zu haben. Wäre das nicht schön, wenn wir ein Zeichen gegen den Perfektionismus setzten? Ich weiß, dass ich von dir sehr viel verlange, aber ich liebe dein schönes Lächeln, ich will es nicht aus meinen Augen verlieren. Ich liebe deine schönen Augen, kurz gesagt, verdammt ich liebe dich!
Schweren Herzens akzeptiere ich auch ein Nein. Ich hoffe, dass wir trotzdem gute Freunde bleiben. Hoffentlich habe ich dir kein schlechtes Gewissen bereitet. Ich wollte mir nur alles von der Seele reden.

Ich hoffe, dass du mir verzeihen kannst, weil ich dich liebe!

Süleyman Kurt"


Ich habe für sie ein Gedicht per SMS geschrieben:

"Hallo schöne Rose!

Du wirst es nicht glauben, aber ich bin süchtig nach dir: so wie die Trockenheit nach Regen, so wie die Blumen nach Sonne"


Etwas habe ich dabei gelernt, nämlich wie man SMS schreibt. Für das kleine Gedicht brauchte ich 3 Stunden.
Ich habe noch nie solche Gefühle für eine Frau gehabt. Sie ist nicht nur sehr nett, sondern auch sehr hübsch. Leider hat sie aufgehört, im Wohnhaus zu arbeiten, wenn ich mir es recht überlege, ist es das Beste so. Natürlich tat es mir sehr weh, aber ich will nicht, dass eine Frau wegen meines Handicaps mit mir zusammen ist. Ich will eine Frau, die mich so nimmt wie ich bin.

Kurt Süleyman würde sich über einen Verlag freuen, der bereit ist, sein Selbstinterview (37 A4-Seiten) in Buchform zu veröffentlichen.
E-Mail: suelo@gmx.at

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