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Ganz schön behindert - Aktaufnahmen behinderter Olympioniken

Regelmäßig werden Sportler als Einzelperson oder als Team, heroisch durch die Medien transportiert, ernten den wohl verdienten Ruhm für ihr jahrelanges Bestreben und ihren harten sportlichen Einsatz. Da schütten Schokoladenproduzenten, Automobilkonzerne, Wurstfabrikanten und Getränkehersteller Ihre Millionen Werbeausgaben über den Spitzensportlern aus und diese sind am Ziel ihrer Träume. Sogar die Bundeswehr hat spezielle Einheiten (Sportfördergruppen), deren ausschließlicher Zweck es ist, Hochleistungssport zu fördern anstatt zu Lernen zu „wehren“.

All das begrüßen wir ausdrücklich!

Doch gibt es eben auch Hochleistungssportler, Olympiasieger, Weltrekordhalter und Medaillengewinner, deren Alltag einfach anders aussieht.

Menschen mit Einschränkungen, behinderte Menschen.

Diese Sportler meistern Ihren normalen Alltag, ihren Beruf und zusätzlich noch die Aufgaben von Spitzensportler(I)nnen. Diese Herausragende Leistung ist dem breiten Publikum weit weniger bekannt als die Leistungen von nicht behinderten Menschen? Warum?

Das Fotografenpaar Sonja Hünecken und Michael Inselmann hat bereits in der Vergangenheit mit ihrer Arbeit erfolgreich Sportler unterstützt und möchte auch hier Akzente setzten.

Die Fotografen haben sich auf Kalender mit Kunstakten spezialisiert.

Nach 2 Kalendern mit Sportstudenten folgt nun der Kunstaktkalender mit Paralympics Teilnehmern 2004.

25 Kunstakte werden den Wendekalender füllen. Jeder Monat erhält auf der einen Seite einen weiblichen und auf der anderen Seite einen männlichen Akt. Je nach belieben und Monat, darf also gewendet werden.

Fine Handicaps,

wird der Kalender heißen und hoffentlich in dem Jahr 2006 zahlreiche Wände schmücken. Denn das ganze hat noch einen weiteren Hintergrund. Durch diesen Kalender erhoffen sich die Fotografen nicht nur ein wenig mehr Aufmerksamkeit für die Hochleistungen der behinderten Sportler, sondern der Kalender soll auch noch Geld erwirtschaften, das dem Deutsche Behindertensportverband e.V. zugute kommen soll.

Die Bilder: www.art-of-you.de/finehandicaps

Der Kalender und das Design sind hier zu sehen: www.art-of-you.de/shop

Das Fotografenpaar wird wieder alle Energie und Kreativität in das Projekt stecken, um die gewohnte Qualität auch mit diesem Projekt zu gewährleisten.

Behinderte Menschen in erotischen und sportlichen Positionen zu fotografieren ist der Teil, den die Fotografen beisteuern können. Den größeren Part aber übernehmen die Sportler selbst.

Zum Beispiel hat sich die Behindertensportlerin des Jahres, Goldmedaillengewinnern und Weltrekordlerin Kirsten Bruhn schnell und gerne bereit erklärt an dem Projekt mit zu arbeiten. So hat Frau Bruhn komplett alle deutschen Teilnehmer der Paralympics eingeladen sich an dem Projekt zu beteiligen und sich auch gleich als Model selbst zur Verfügung gestellt.

„Fine Handicaps“ wird außerdem von Herrn Thomas Rugo von RUGO KOMMUNIKATION GmbH unterstützt.

Öffentlich vorgestellt werden soll der Kalender am 14. Oktober auf der Paralympics-Night deren Schirmherrin Doris Schröder-Köpf sicherlich mit ihrem Gatten anwesend sein wird.

Kontakt@art-of-you.de

Bilder: http://www.art-of-you.de/finehandicaps

Der Kalender ist zu beziehen unter:

www.art-of-you.de/shop

Kalenderdaten:

13 Seiten – Coverblatt + 12 beidseitig bedruckte Monatsblätter
Größe – Hochformat ca. 42 x 60 cm
Preis – 25,- €

Beteiligte Sportler(Modelle)

Kirsten Bruhn
Schwimmerin, Querschnittslähmung
http://www.kirsten-bruhn.de

Sportliche Erfolge:
- mehrfache deutsche Meisterin
- 2004 Paralympics Athen: vier Medaillen
- Behindertensportlerin des Jahres 2004
- Intern. Dt. Meisterschaften,Berlin 2005: 4x Weltrekord, 2x Europarekord

„Ich finde es wichtig, den Begriff "Behinderung" im Geiste der Allgemeinheit richtig zu formen! Behinderungen sind nicht unästhetisch und unattraktiv und genau das kann und wird dieser Kalender zeigen! .......und hinzu können wir Aktiven selber dem Deutschen-Behindertensport eine finanzielle Unterstützung sein. Für mich persönlich war und ist es ein Erlebnis mit den Fotografen Sonja Hünecken und Michael Inselmann über Stunden zu arbeiten. Am Ende sind atemberaubende und sehr ästhetische Aktfotos entstanden.“

Jörg Trippen-Hilgers
Leichtathlet, sehbehindert
www.trippen-hilgers.de
Sportliche Erfolge:
- 3maliger Paralympicsteilnehmer
- 1996 Atlanta: Silber 4x100m Staffel
- 1998 Madrid WM: Bronze im Fünfkampf
- 1999 Lissabon EM: Gold im Fünfkampf
- 2000 Sydney: Bronze Weitsprung

„Ich möchte behinderten Menschen Mut machen und sie dazu auffordern, sich nicht zu verstecken, sondern mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie Nichtbehinderte zu agieren und auf andere zuzugehen. Der Sport brachte mich dazu, mobiler, selbstbewusster und offener mit der Behinderung im Alltag zu werden. Nicht alle Nichtbehinderten trauen sich auf uns Behinderte zuzugehen, deshalb müssen wir den Mut zum ersten Schritt haben. Mein Leitsatz: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“

Sabine Wagner
Leichtathletin, Unterschenkelamputation
Sportliche Erfolge:
1998 Weltmeisterschaft Birmingham – 3 Goldmedaillen,
2000 Paralympics Sidney – 2 x Silber
2002 Europameisterschaft München – Goldmedaille
seit 1998-heute: Mehrfache Internationale Deutsche Meisterin 100 und 200m häufig mit neuem Europarekordzeiten in Sprintdisziplinen.

„Ich möchte zeigen, dass auch ein Körper mit Handicap, der im herkömmlichen Sinne nicht „perfekt“ ist, sehr ästhetisch aussieht und sexy und begehrenswert ist. Der Kalender hat einen gesellschaftlich-sozialen Aspekt genauso wie er ein weiterer Schritt zur Integration Behinderter in unserer Gesellschaft ist. Oftmals schauen die Menschen weg, wenn sie eine Behinderung wahrnehmen, weil es Ihnen unangenehm ist, weil sie unsicher sind im Umgang mit Behinderten oder weil es einfach ungewöhnlich aussieht. Der Kalender ist ein echter „Hingucker“. Vielleicht kann er helfen ein Stück mehr Normalität und Verständnis für Menschen mit Handicap in unserer Gesellschaft zu schaffen.“

Mario Hochberg
Gewichtheben, Querschnittslähmung
www.mariohochberg.de
Sportliche Erfolge:
2001 Vizeeuropameister
2003 Europameister
von 2001 bis 2005 Deutscher Meister
Persönliche Bestleistung: 205 kg

„Trotz Behinderung kann man Leistung bringen und sich dadurch weiter entwickeln.

Nicht aufgeben nach einem Schicksalsschlag und sich anspornen lassen durch solche Bilder. Sport ist enorm wichtig gerade wenn man eine Behinderung hat.“

Kai-Uwe Liebehenz
Sportschießen, Oberschenkelamputation
Sportliche Erfolge:
1998 Vizeweltmeister Disziplin: Freie Pistole
2000 Teilnahme Paralympics Sydney (Luftpistole & Freie Pistole)
2001 Europameister Disziplin: Luftpistole
2003 Europameister Disziplin: Freie Pistole
2004 Paralympics Athen 4.Platz Freie Pistole

„Mit meiner Teilnahme möchte ich den Behindertensport auf diese ‚außergewöhnliche Art und Weise’ zu unterstützen und ein wenig von dem zurückzugeben, was er mir bis jetzt gegeben hat. Ich wünsche mir, möglichst viele Menschen mit Handicap zu motivieren, Sport zu treiben.“

Christoph Burkardt
Schwimmer, beide Unterschenkel amputiert
Sportliche Erfolge:
-2004 Athen paralympicsieger 400m Freistil Weltrekord 4:40,30
-2005 internationale deutsche Meisterschaften Berlin, 4x Deutscher Meister
- Europarekord 800m Freistil (9:44,52)
- Weltrekord 200m Freistil (2.15,29)

„Ich habe mitgemacht, weil ich zeigen möchte, dass man auch mit Handicap gut aussehen kann, und weil ich neugierig darauf war, professionelle Bilder von mir zu haben. Wir sind genauso Hochleistungssportler wie unsere Kollegen ohne Handicap. Finde es klasse das die beiden Fotografen sich getraut haben einen Kunstaktkalender nur mit Sportlern mit handicap zu machen, denn Sportler mit Handicap kommen, gemessen an ihren Leistungen; in den Medien immer zu kurz.“

Daniel Clausner
Schwimmer, Sehbehindert
Sportliche Erfolge:
- WM 2003: 3*Gold, 3* Silber, 1* Bronze
- Paralympics 2004 Athen: 2*Gold, 1* Bronze

„Auch ich möchte durch die Mitarbeit an diesem Kalender einen Baustein zu einem größeren öffentlichen Interesse am Behindertensport beitragen und zeigen, dass er nicht weniger ästhetisch ist als normaler Hochleistungssport.

Sportliche Höchstleistungen behinderter Sportler sind ebenso hoch zu schätzen. Keinesfalls darf Behindertensport besser gestellt werden als der Sport nichtbehinderter Athleten - ihm sollte jedoch eine echte Chance gegeben werden, sich zu präsentieren und die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Dies ist einer von vielen kleinen Schritten in die richtige Richtung.“

Claudia Knoth
Schwimmerin, Unterarmamputation
Sportliche Erfolge:
2004 Paralympics in Athen: 4. Platz 4x100 m Freistilstaffel
2002 WM in Argentinien 6. Platz 200 m Lagen
2001 EM in Stockholm 2. Platz 100 m Schmetterling
2000 Paralympics in Sydney 4. Platz 4x100 m Freistilstaffel

„Über meine Teilnahme brauchte ich nicht lange nachdenken. Durch diesen Kalender wird nicht nur die Behinderung dargestellt, er zeigt auch, dass behinderte Sportler auch eine erotische Seite an sich haben. Ich hoffe, dass sich sehr viele für den Kalender begeistern und sagen: „Die Photos sind absolut Spitze.“ Die Photoaufnahmen mit Sonja und Michael haben mir total viel Spaß gemacht und mir jegliche Hemmungen genommen.“

Josef Giesen
Ski nordisch, Contergangeschädigt
www.josefgiesen.de
Sportliche Erfolge:
2002 Paralympics Salt Lake City 2-ter Platz Biathlon
2003 WM 1-ter Platz Biathlon (12,5 km)
2005 WM 2-ter Platz Biathlon

„Trotz Behinderung habe ich die Möglichkeit gesehen meinen Sport sowie meine Persönlichkeit mit diesem Projekt darstellen zu können. Denn nicht nur ein „perfekter Körper“ kann ästhetisch ansprechend sein. Die Fotoaktion hat mir viel Spaß bereitet und gleichzeitig habe ich gerne einen Beitrag dazu geleistet, den Behindertensport mehr Präsenz zu geben.“

Hanne Brenner
Dressurreiten, Querschnittslähmung
www.brenner-hanne.de
Sportliche Erfolge:
1999 Weltmeisterin,
2002 und 2005 Europameisterin
2004 Silbermedaille in Athen bei den Paralympics,
2002, 2003, 2004 und 2005 Deutsche Meisterin

„Ich habe mitgemacht, weil ich die Bilder, die Sonja und Michael machen, wunderschön finde. Ich fand die Vorstellung, zusammen mit Lyri, meinem Pferd, dabei zu sein, sehr reizvoll. Diese Bilder stellen die Ästhetik des Körpers und den Menschen mit seiner jeweiligen Behinderung in den Vordergrund. Sie geben somit genau das wieder, wie ich meine Behinderung empfinde. Nicht als Last, sondern als einen Teil von mir. Und ich bin sicher, dass die anderen Sportler ähnlich empfinden. Wir fühlen uns attraktiv und voll im Leben und haben hier die Chance, dies in einer, wie ich finde, sehr schönen Art und Weise demonstrieren zu können. Deshalb freue ich mich, dass immer wieder Menschen wie Sonja und Michael den Mut haben, neue Wege mit und für uns zu beschreiten. Nur so kommen wir einen Schritt weiter zu dem Ziel, dass eine Behinderung in der Gesellschaft nicht mehr als etwas Besonderes gesehen wird, sondern als etwas ganz Normales.“

Claudia Biene
Leichtathletik, Unterschenkelamputiert
www.claudiabiene.de
Sportliche Erfolge:
- Deutsche Meisterin 2003 & 2004 im Diskuswurf
- Paralympics 2004 Silbermedaille Diskus
- Internationale Europäische Meisterschaften Gold&Bronze

„Als ich vor drei Jahren mit der Leichtathletik wieder begonnen habe, war mir unbekannt, dass ‚Behindertensport’ neben Breitensport auch qualitativ hochwertiger, hochkarätiger Leistungs- und weltweiten Wettkampfsport in vielen Disziplin bedeutet. Mittlerweile ist es völlig normal, dass ich Leistungssport treibe, und all diejenigen, die damit neu in Berührung kommen, sind interessiert bis begeistert. Ich habe gemerkt, dass Handicap-Leistungssport einfach nur unbekannt ist.

Ich mache bei diesem Projekt mit, weil es wortlos veranschaulicht, wer und was sich hinter dem schwierigen deutschen Wort ‚Behindertensport’ eigentlich verbirgt. Schauen ist gewollt und erlaubt.“

Daniela Rossek
Fechten, Querschnittslähmung
www.daniela-rossek.de

Thomas Ulbricht
Leichtathletik, Sehbehindert
Sportliche Erfolge:
9 facher internationaler Deutscher Meister,
5 facher internationaler Deutscher Hallenmeister
Junioren-Europameister im Weitsprung in Assen 2003

„Ich wollte zeigen, dass auch behinderte Menschen einen sehr schönen Körper haben können. Auch wollte ich anderen behinderten Menschen Mut machen, sie haben keinen Grund sich zu verstecken. Und vor allen Dingen wollte ich mit meiner Teilnahme an diesem Projekt den Behindertenverband unterstützen. Ich möchte zeigen, das Behindertensport kein Breitensport, sondern Leistungssport ist. Es wäre schön, wenn diese Botschaft in der Sporthilfe endlich ankommen würde, denn dort werden unsere Leistungen nicht annähernd denen der nicht behinderten Sportler anerkannt.“

Max Bergmann
Leichtathlet (Läufer), sehbehindert
Sportliche Erfolge:
2004 Athen Paralympics 5-ter Platz über 5000m
2005 - Internationaler Deutscher Meister über 1500m
2005 Europameisterschaft Finnland 2-ter Platz über 5000m

„Der Behindertensport sollte von seinen Zuschauern auf Grund von Leistungen durch Menschen mit Behinderung als interessant und sehenswert betrachtet werden und nicht aus Mitleid und Schuldgefühl gegenüber behinderten Menschen.
Ich möchte mit meiner Teilnahme an dem Kalender den deutschen Behindertensport auf diese Weise unterstützen. Zusätzlich würde es mich freuen, wenn hierdurch eine breitere Öffentlichkeit angesprochen werden kann, um sie für dieses Thema zu interessieren.“

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