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Verlangen nach Beziehung und Sexualität

So wie schon in der Ausgabe 25 des laufenden Jahres (Lust mich zu spüren - Sexualität und Empowerment, Interview mit Mag. Elisabeth Chlebecek, von Helga Hiebl) gibt es im aktuellen Exemplar des Balancer (Nr. 26) wieder einen einfühlsamen Beitrag zum Thema Sexualität und Behinderung.
Der Text "Verlangen nach Beziehung und Sexualität" von Andrej Rubarth hat mich im ersten Moment etwas stutzig gemacht. Rubarth schreibt, daß sich die betroffenen Akteure eher weniger zu diesem Thema melden wollen - und das das seiner Meinung nach gut so sei. Hoppla, stieß es mir da gleich auf. Wieder mal so ein "Kluger" der glaubt zu wissen, was gut für Menschen mit Handicap sei - und was nicht. Klingt sehr nach Bevormundung. Wieder einmal. Dann las ich seine Zeilen weiter und ich glaube zu verstehen, wie er das meint - bzw., was ich hineininterpretiere.
Für manche ist es gut und richtig, daß sie sich als "eingeschränkte" Menschen uneingeschränkt präsentieren. So wie es z. B. Andrea Mielke im "Datum"-Bericht der aktuellen Ausgabe tut.
Auf der anderen Seite ist Behinderung und Sexualität sicher keine Angelegenheit, die all zu offen, schonungslos, tabulos im Bild-Zeitungsformat präsentiert werden soll. Es gilt auch die Hintergründe bzw. Rahmenbedingungen jedes Einzelnen zu beachten - die Besonderheiten, Freuden, Hoffnungen - ohne unbedingt ins grelle Scheinwerferlicht gezerrt werden zu müssen. "Beziehung und Sexualität sind Privatsache. Privat ist auch, wie es möglich ist, Beziehungswünsche und Sexualität in unseren Wohngemeinschaften zu leben". Und da gebe ich Andrej Rubarth völlig recht. Er bringt dann auch so einiges einfach auf den Punkt: Wie sollen die BetreuerInnen mit den Wünschen der Bewohner umgehen?
Wie sollen sexuelle Aktivitäten unterstützt werden?
Was begünstigt sexuelles Erleben?
Wie können Missbrauch und rechtliche Unsicherheit ausgeschlossen werden?
Viele Fragen werden aufgeworfen. Einige finden durch Herrn Rubarth eine Antwort. So manches bleibt offen und wird wohl in individueller Kreativität gelöst.
Lest mehr in der Ausgabe 26 des Balancer, ...

z.B. auch "Trotz Behinderung vollwertig?" von Reinhard Leitner
und "K(ein) Tabu: Sexualität und Behinderung" von Helga Hiebl

Bezugsquelle:
balance - Verein für Integration und Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung
Hochheimgasse 1, A-1130 Wien
www.balance.at, info@balance.at

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