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Gerhard Aba

siehe auch: Ausstellungsbericht (2002)

weiters: Vom Charme des Makels

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ZU MEINER PERSON:
hi, mein name ist gerhard aba und lebe in österreich (vienna). ich absolvierte eine 3jährige ausbildung als glas und porzellanmaler, keramiker und vergolder. danach übte ich verschiedene berufe wie goldschmid, karthograph und restaurator für antiquitäten aus. zirka 1988 entschloss ich mich nach einer 10jährigen photographentätigkeit im österr. museum f. angew. kunst (mak) als pressefotograph zu arbeiten. ich fotografierte für verschiedene zeitungen und magazine wie z.b. der wiener. mein haupteinsatzgebiet waren reportagen. ich war auch als kriegsberichterstatter in ex-jugoslawien und rumänien tätig.

ZU MEINEN FOTOARBEITEN:
Zur zeit arbeite ich im bereich der künstlerischen photographie: themenenbereich erotik und fetisch. Das thema fetisch ist für mich eine grosse herausforderung, es ist eben sehr vielschichtig und geheimsissvoll wie wir menschen eben sind. Ein spezieller teil meiner photoarbeiten ist dem sogenannten „amputationsfetisch“ gewidmet. Dieser „fetisch“ ist für mich einer der bizarrsten im bereich der erotik. Er ist genauso unter uns verbreitet wie der schuh, bein, busen, fuss, oder haar, leder, gummifetisch usw. Auch ich bin von amputierten frauen fasziniert, sie haben für mich gleichsam etwas „göttinnenhaftes“, vor allem, wenn sie ihre bein- und armprothesen oder ihre krücken und stümpfe als „kultische attribute“ ihrer „einzigartigkeit“ in der Pose einsetzen, und dies oft sehr bewusst wie ich im laufe meiner „studienjahre“ hinter und vor der kamera fasziniert feststellen musste. Ich versuche eben genau diese aura von denen meine „göttinnen“ umgeben sind in meinen photos künstlerisch umzusetzen bzw. zu „ikonisieren“ um sie unsterblich in unserer „körperperfektionswelt“ zu hinterlassen. Und dies manchmal in provokanter absicht der überperfekten masse gegenüber.

ZU MEINEN BEOBACHTUNGEN:
Frauen die amputiert sind, oder andere „körperfehler“ besitzen und dann noch immer für uns erotisch wirken werden aber oft von den sogenannten „normalos“ als abnorm hergestellt ebenso wie diejenigen, die sie in ihrer „unperfektheit“ schön finden. Normalo hat eben zumeist einen perfektionstick und angst nicht mehr wahrgenommen zu werden. Er muss dadurch auch seinen körperkult bis zur überperfektion treiben um in seiner „schönseinwelt“ herauszustechen. Nämlich mindestens so gut und so schön wie es ihm seine aus der werbe- und modewelt geklonten idole vorzeigen. Und dann gibt es eben die „Einbeinige“ die sich mit ihrem Anderssein offen in der Öffentlichkeit präsentiert.. Sie sticht natürlich aus dieser „einstudierten perfektionswelt“ heraus, sie fällt auf, wird wahrgenommen, sie ist eben „anders“. Das macht natürlich den „perfektionskulti“ angst. Wir wollen aber keine normalos sein, auch wenn man uns amelos tauft. Ich dagegen bin sehr froh darüber, dass gerade diese optische „unperfektheit“ z.b. einer amputierten frau die augen und meine gefühle für das „andersartige“ sensibel macht und mich in meiner kreativität voll und ganz herausfordert.

„UND ICH LIEBE ES SO WIE ES IST“

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